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5 Zimmer Küche Sarg: Vampire sind auch nur Menschen

Was machen Vampire eigentlich sonst so? Mit dieser Frage beschäftigt sich die hervorragende Mockumentary "5 Zimmer Küche Sarg", in der ein Kamerateam die Blutsauger Deacon, Viago und Vladislav im Alltag begleitet. Die Regisseure Jemaine Clement ("Flight of the Conchords") und Taika Waititi ("Eagle vs. Shark") verweben dabei so geschickt Vampirmythen und Menschwahrheiten, dass die Fake-Doku gleichsam witzig wie authentisch ist: Der Gang in die Diskothek ist ohne Einladung unmöglich, der nächtliche Imbissbudenbesuch führt zu furchtbarem Bluterbruch, die Ersttransformation gleicht einem Drogen-Kaltentzug. Zudem klären Clement und Waititi ganz beiläufig Fragen, auf die nicht einmal Bram Stoker eine Antwort wüsste: Warum stehen Vampire auf Jungfrauen? „Würdest du ein Sandwich essen, das vorher jemand gevögelt hat?“ antwortet Vladislav bierenst. In seinem Kosmos noch realistischer wird "5 Zimmer Küche Sarg" durch die geniale Idee, jeder Figur einen prototypischen Vampir-Charakter zuzuweisen – Bestie, Dandy, Pfähler – und der schlauen Einbindung historischer Dokumente und Kunstwerke. Während der Schlüssel zum guten Found-Footage-Film vor allem im Handwerklichen liegt, benötigt die Mockumentary zwingend eine überzeugende Kernidee – "5 Zimmer Küche Sarg" schafft beides spielend.

5 Zimmer Küche Sarg

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