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Beyond the Black Rainbow.

“Beyond The Black Rainbow”, ist ein Film, alles an sich hat, was Horror- oder überhaupt Kinofans verärgern kann: Eine non-lineare Story, bei der man sich das meiste selbst zusammenreimen muß; ein Handlungsablauf und Kameraschwenks, so langsam wie Zeitlupe, und letztendlich besitzt der Film eine sterile Atmosphäre, die sich in den wenigen, klaustrophobischen Kulissen aus Glas und Stahl sowie in der fehlenden Ausdruckskraft der wenigen Protagonisten. Das alles aber ist natürlich gewollt, um eine Vision zwischen Regiesdebütant Panos Cosmatos und dem Zschauer zu vermittlen. Eine Vision die so vielschichtig und gewaltig ist, dass sie nur in dieser sehr strengen Form übertragen werden kann.
1983, in dem mysteriösen Arboria Institute: Ein junges Mädchen wird von Dr. Barry Nyle in einer Zelle gefangengehalten, mittels einer nicht näher erklärten Technologie wird Bewußtseinskontrolle an ihr ausgeübt; einmal am Tag sitzt das Opfer dem sinistren Doktor gegenüber, der gewisse “Fortschritte” kontrolliert. Erst als das Mädchen aus der Zelle entkommen kann (und dabei genauestens überwacht wird) scheint sich das Geheimnis um das Institut und dessen Gründer zu lüften - doch jede Enthüllung führt zu einem weiteren Rätsel. Ich gebe zu, für “Beyond The Black Rainbow” braucht man Sitzfleisch - vor allem, wenn man versucht, den Ablauf intellektuell zu deuten. Wenn du dich stattdessen aber einfach dem dargebotenen “Stream Of Conciousness” überlässt, kommst du in eine Art rauschhaften Zustand (die majestätische Synthesizermusik und die grellen Farben unterstützen dies) in dem dir wilde Erkenntnisse dämmern - in meinem Fall war dies fast eine Erleuchtung in kurzen Fetzen, die bevor sie sich in meinem Denkapparat festsetzen konnten, wieder in meinem Unterbewusstsein verschwammen.

Dabei ging es um den Tod, die “Daseinsform” danach, um parallele Dimensionen, deren Besuch gleichzeitig “Erkenntnis” und “Wahnsinn” bedeutet, vielleicht so in Richtung der Lovecraft’schen Dimensionen in “From Beyond”, einem der Meisterwerke von Regisseur Stuart Gordon. Und auch sonst drückt “Beyond The Black Rainbow” alle möglichen Filmklassiker-Knöpfe: “Kubrick’s “2001”, “THX1138” von George Lucas, “Cube” von Vincenzo Natali und so weiter und so fort.

Schau dir das an, mehrmals. Dazu brauchst du übrigens keine Drogen, denn der Film ist eine Droge.

Black Rainbow.