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Blackhat: Der langweiligste Job der Welt

Kennt ihr noch Michael Mann? Lange war der US-Regisseur Inbegriff stilvollen Actionkinos: Filme wie "Heat" erzeugten mit fast dokumentarischen Stadtbildern und perfekt getimter Action eine hypnotische Wirkung. Auch der Thriller "Blackhat" beginnt vielversprechend: Den Hacker-Angriff auf ein Atomkraftwerk inszeniert Mann als berauschende Kamerafahrt über Lüfter, Platinen und glühende Kühlstäbe – so nah war man der digitalen Bedrohung noch nie. Doch als Hauptdarsteller Chris Hemsworth das erste Mal seinen Mund öffnet und ein peinlicher Hollywood-Oneliner herausplumpst, dämmert es: "Blackhat" spielt in einer ganz anderen Liga. Der klischeehafte Plot um einen ex-kriminellen Hacker, der dem Zu-dumm-für-seinen-Job-FBI aus der Cyber-Terrorismus-Patsche hilft, garantiert 133 Minuten Langeweile. Mit Fußfessel und hübscher Begleitung reist man durch halb Asien und tut nichts als auf Tastaturen zu hämmern. Selbst die wenigen Schießereien – eigentlich Manns Steckenpferd – sind peinlich, unlogisch und nicht einmal packend. Nach Nolan und Scott driftet mit Michael Mann scheinbar ein weiterer Visionär in die Belanglosigkeit ab.

Blackhat

https://www.youtube.com/watch?v=jqVgxgR92A8