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Das scharlachrote Evangelium.

Es hat mich unglaublich gefreut, als ich gehört habe, dass die deutsche Übersetzung von Clive Barkers neuem Opus Magnum “The Scarlet Gospels” als “Das scharlachrote Evangelium” im Festa Verlag erscheint; ist Frank Festa doch seit vielen Jahren eine äusserst verlässliche Konstante in Sachen “Horror” sowohl was die ausgewählten Titel als auch was die Aufmachung, das Lektorat und die Qualität der Übersetzungen betrifft. Liebhaber der Bücher in Originalsprache dürfen jedenfalls beruhigt aufatmen: Ich besitze sowohl die englische als auch die deutsche Version, und ich kann sagen, die Übersetzung (der deutschen Schriftstellerin Claudia Rapp) ist ganz wunderbar gelungen - die harte, klare und doch poetische Sprache Barkers wurde kongenial ins Deutsche übertragen. Und war ich von der Qualität des Outputs des legendären “Hellbound”-Verfassers die letzten Jahre über nicht sonderlich überzeugt, kann ich nun also auch in meiner Muttersprache voller Freude feststellen: er hat wieder zu seiner alten Höchstform zurückgefunden. Daß alle “Hellraiser”-Fanatiker beim scharlachroten Evangelium ungesehen zugreifen werden, ist sowieso keine Frage - die Paranoia, die ich damit habe: das dieses Buch irgendwie ein Testament ist; war der Meister bei den wenigen Interviews die er anlässlich des Erscheinens gegeben hat, doch eher nur ein heiser flüsternder Schatten seiner selbst. Ich hoffe von Herzen, dass die Schicksalsschläge und Krankheiten der letzten Jahre heilen, und wir uns noch auf viele kreative Jahre mit Clive Barker freuen können.

Clive Barker