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Der Prophet des zivilen Ungehorsams

198 Jahre wäre er nun schon alt, am 12. Juli ereignete sich sein Geburtstag. In einer anderen Zeit groß geworden, wo Sklavenhandel alltäglich und Menschenrechte noch nicht für Jedermann galten.

Die Rede ist von Henry David Thoreau - Philosoph, Schriftsteller, Revolutionär, Naturforscher, Transcendentalist, Steuer-Gegner, Entwicklungskritiker, für die Abschaffung der Todesstrafe und für das einfache Leben in der Natur.

Berühmt wurde er mit unter durch sein Werk: Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat - welches nun Grund meiner Worte ist.

Nicht nur mich, auch viele andere Menschen haben seine Worte geprägt und doch fehlt es genau an seiner Botschaft in unserer heutigen Zeit. Der Staat ist ein Konstrukt der als Feind den Bürger hat. Wir dienen zu aller Erst dem Staat, nicht uns selbst und nicht der Natur, so seine Worte. Man solle dem Staat am besten keine Beachtung schenken, denn die beste Regierung ist die, welche gar nicht regiert!

So wahrhaft, so vollkommen, als kämen diese Worte gerade erst aus seinem Mund. Man möge denken wir sind die Zahnräder die diese Maschinerie am laufen halten, wir sind die Jenigen die Arbeit vollrichten um zu schöpfen. Falsch, wir sind bloß das Öl das die Kette schmiert, an der wir selbst gefesselt sind. Durch seine Werke, stellen wir uns die Frage, wer sind wir? und was bestimmt unser Leben? Eine Konfrontation mit uns selbst, um unserem Leben einen Sinn zu geben. Die Selbstverwirklichung sollte doch stets höchstes Gebot eines jeden Lebewesens sein und nicht der materielle Zwang der uns von Oben herab aufgedrängt wird. Wo bleibt unser moralisches Gefühl?.

Jeder von uns hört die Nachrichten von Krieg, Hunger und Leid in dieser Welt. Zur Zeit besonders Einwanderer aus Krisengebieten, und zu gleich hören wir von Angriffen auf Jene. Aber dann schaltet man lieber den Fernseher oder das Radio aus und begibt sich dank anderer Technik zurück in eine andere Scheinwelt.

Thoreau schafft es auf beeindruckende Weise, das Leben und uns Selbst in Frage zu stellen. Allerdings lässt er uns nicht allein dabei, er zeigt auf, zeigt uns die Fehler und wie eine Rückkehr zu uns Selbst aussehen kann. Dafür ist er in den Wald gegangen um heraus zu finden was Leben bedeutet. Wie wir als Menschen zusammen leben, statt als Stropuppen oder Lehmklumpen, parallele Koexistenzen zu fristen.

Sehr zu empfehlen und großen Dank an Henry.

Zitat: “Es gibt Tausende, die im Prinzip gegen Krieg und Sklaverei sind und die doch praktisch nichts unternehmen, um sie zu beseitigen; (…) Menschen, für die die Frage der Freiheit hinter der des Freihandels zurücktritt (…). Sie warten – wohlsituiert -, dass andere den Übelstand abstellen, damit sie nicht mehr daran Anstoß nehmen müssen.”


Mein Aufruf zum gewaltlosen zivilen Widerstand!

Henry David Thoreau

https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_David_Thoreau