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Der Tod und die Geister.

Die Angst vor dem Tod, also vor unserer vollkommenen, materiellen Auflösung scheint eine der gewaltigsten, wenn nicht sogar DIE Triebfeder für alles zu sein, was wir in der kurzen Zeit unserer Existenz auf diesem Planeten tun: Wir setzen Kinder in die Welt, die uns nach unserem Dahinscheiden ein ehrendes Andenken bewahren und unser Grab pflegen, wir schreiben Romane und komponieren Musik, welche die Ewigkeit überdauern sollen, wir liefern uns freiwillig dem Gefängnis irgendwelcher Religionsgemeinschaften oder Sekten aus, nur weil die uns irgendwelche abstrakten, ja oftmals vollkommen absurde Versprechungen bezüglich eines möglichen Lebens nach unserem Tod machen. Leider gibt es bis jetzt niemanden, der "drüben" war, wieder zurückkam und uns eine Versicherung abgeliefert hat, dass nach unserem Abtreten noch "etwas" passiert. Natürlich, Forscher wie Raymond Moody oder Elisabeth Kübler-Ross haben in unzähligen Interviews mit für kurze Zeit klinisch tot gewesenen Menschen wunderbare Dinge erfahren und berichtet: Da gibt es einen Tunnel, durch den man gezogen wird; auf der anderen Seite erwarten einen die längstverstorbene Mama und der Papa, vielleicht die Tante und der Onkel und die vor Jahrzehnten leider überfahrene Katze, die ist auch da; ausserdem ein Licht, in das man dann hineingehen soll - trashige Fernsehserien wie "Ghost Whisperer" haben es allerdings erfolgreich vermocht, diese grundsätzlich ehrwürdigen Visionen in mehr als peinliche Klischees zu verwandeln. Ausserdem hat uns die Wissenschaft erklärt, das diese sogenannten "Nahtoderlebnisse" keine Beweise für ein Leben nach dem Tod seien, sondern Halluzinationen, also ein letztes Aufzucken gewisser Synapsen im Hirn vor dem endgültigen, unausweichlichen AUS.
Wenn es aber nun doch eine "andere Seite" gibt, dann bemüht sich die schon sehr lange, auf sich aufmerksam zu machen. Die Geister der Verstorbenen, die tauchen ja immer wieder auf - in der Literatur sowie in zahllosen urbanen Legenden, die man sich am Lande wie auch in der Stadt hinter vorgehaltener Hand erzählt; mit denen man kleine Kinder dazu bringt, sich des Nächtens ängstlich unter dem Laken zu verkriechen und in selbiges einzunässen: da hört man vom Opa, der noch Tage oder Wochen nach seinem Tod zu hören war, wie er in seiner Stube herumtappte und dessen Pfeife immer noch zu riechen war, was doch unmöglich sein konnte, da er ja längst seine letzte Ruhestätte im Familiengrab bezogen hatte. Oder die Oma, die um Mitternacht plötzlich neben dem Bett der Tochter geschwebt ist, und plötzlich wieder ganz jugendlich ausgesehen hat- da hat sie nicht mehr weinen müssen danach, die Tochter, weil ihr die Oma gesagt hat, dass es ihr gut geht, dort wo sie jetzt ist; dass sie mit den Engeln singen tut und dass es schön ist im Himmel beim Herrn Jesus Christus und dem heiligen Bonifazius und den vielen, kleinen, hübschen Engelein. Solche Stories kennt definitv jeder von uns aus zweiter, dritter oder vierter Hand. Alles nur Hirngespinste, Fantastereien, um sich um den Umstand zu drücken, dass ein geliebter Mensch, wenn er gestorben ist, ja eben genau das ist: einfach weg? Und dass er niemals, niemals wiederkommt? Oder haben die alten Überlieferungen doch recht, die uns von einer Existenz erzählen, NACHDEM wir unsere körperliche Hülle abgelegt haben? Dass es eine Astralwelt gibt, in der alles menschliche "nachwirkt", in der alle unsere sehnsüchtigen, guten, aber auch unsere bösen, fiesen, gemeinen, unser ganzes Leben vor den Mitmenschen geheimgehaltenen Gedanken eine Realität darstellen, mit der wir uns nach unserem Tod konfrontiert sehen? Oder dass wir, wie diverse Quantenphysiker herausgefunden haben wollen, als energetische Information in einer höheren, mathematisch errechenbaren Dimension überleben? Viele, schwierige Fragen, auf die es leider, bis zu unserem eigenen Tod keine definitive Antwort geben wird.

Nahtod-Erlebnisse