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Die Wiederentdeckung von Robert Aickman

Da hab ich wieder mal eine literarische Entdeckung gemacht! Robert Aickman (1914-81), ein britischer Weird Fiction-Autor, verankert im Fantasyland zwischen Kafka, Mann, Borges und Blackwood. Sehr anspruchsvoll zu lesen, weil es keine deutschen Übersetzungen gibt, und weil jeder Satz eine dunkle Andeutung beinhaltet; stille Geheimnisse, die sich konventioneller Auflösung verweigern. Dafür wird man mit einem Leseerlebnis belohnt, dass so intensiv ist wie kaum sonst etwas. Für die Zeit, in der Aickman geschrieben hat (hauptsächlich in den 1960er-Jahren) ist er auch frei von jeglichen "Gruselklischees", sondern überrascht bei jeder Story mit unerwarteten Wendungen. Schade, dass dieser geniale Autor keinen einzigen Roman verfasst hat. Aickman war lange vergessen, jetzt sind vier Bände mit all seinen Kurzgeschichten wiederveröffentlicht worden. Neil Gaiman gibt Aickman als seinen Haupteinfluss an.

Weird Fiction