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Die Zeit der großen Regisseure ist vorbei

Christopher Nolan, Michael Mann, Ridley Scott – lange war auf die großen Filmemacher Verlass. „Memento“, „Heat“ und „Alien“ waren allesamt etwas ganz Besonderes, teils sogar echte Klassiker, die das jeweilige Genre bis heute prägen. Diese Zeit ist vorbei. Nolan driftet seit „The Dark Knight Rises“ spürbar vom rechten Weg ab – der Abschluss seiner „Batman“-Trilogie war ein überlanges, teils todlangweiliges Pseudo-Epos voller schlechter Schnitte und unglaubwürdiger Entwicklungen. Der immerhin unterhaltsamere „Interstellar“ täuschte mit Pomp und Penetrant-Score über Logikfehler und eine allgemeine Dämlichkeit hinweg. Noch schlimmer trifft es Mann: Der einstige Action-Visionär schuf mit „Blackhat“ erstmals einen flachen, wirren und mau inszenierten Totalausfall. Den krönenden Abschluss macht Ridley-„Ja, ich habe den genialen Blade Runner gemacht“-Scott: Schon die Cormac-McCarthy-Adaption „The Counselor“ war eine Gurke, der Bibelkrampf „Exodus – Götter und Könige“ jedoch eine Frechheit. Ja: Die Zeit der großen Regisseure ist vorbei. Doch, Moment: Da ist noch ein gewisser George Miller, der mit schlappen 70 Jahren jüngst seinen eigenen „Mad Max“ fortgesetzt hat – und der gefällt nun wirklich jedem.

Mad Max: Fury Road

https://www.youtube.com/watch?v=hEJnMQG9ev8