Ein unverfilmbares Buch

Das Buch befindet sich in meinem Buchregal und ich habe es auch gelesen. Dies zu Anfang auch noch mit großer Freude und meinem Umfeld gegenüber ständig zitierend. Der Autor trifft meinen Humor einfach sehr gut. Ich mag schwarzen Humor sehr gerne und dieser ist in "Er ist wieder da" auch stets präsent. Es werden sämtliche Klischees ausgepackt (wovon die meisten ohne ein gewisses Hintergrundwissen sicher nicht verstanden werden) und genau hierin besteht auch das Problem. Nach einem Drittel des Buches sind diese ausgeschöpft und es wird sich ein ums andere Mal wiederholt. Das Lesen wird dann spätestens ab der Hälfte langweilig, die "Witze" gehen an einem vorbei und man hofft auf eine spannende Wendung in der Geschichte, doch auch diese ist abzusehen und eine Wendung stellt sich nicht ein.

Was die filmische Umsetzung jedoch unmöglich macht. Das Buch ist komplett in der Ich-Form geschrieben und besteht sicher zur Hälfte, oder noch mehr, aus Gedanken und inneren Monologen.
Wie kann ich mir also diesen Film vorstellen? Werden die Bilder von einer Stimme aus dem Off begleitet? Sehe ich einen Hitler, der Selbstgespräche führt? Oder schaue ich mir hier die langweile Geschichte an, die um diesen Hitler gebastelt wurde?
So oder so, werde ich mir diesen Film nicht anschauen.

Das Buch hätte richtig gut werden können. Der Film kann dies niemals schaffen.

Er ist wieder da

https://www.youtube.com/watch?v=7fJ0Y-r0b_w