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Familienaufstellung mit Rotwein

Mit der biografischen Erfahrung von 11 Geschwistern ist Autor und Regisseur Tom Sommerlatte allemal qualifiziert für diese cineastische Familienaufstellung um zwei ungleiche Brüder aus reichen Verhältnissen. Pärchen am Pool, zankend, flirtend, Rotwein trinkend - daraus werden gerne französische Beziehungsdramen gestrickt. Nicht umsonst spielt die Liebelei an der Atlantikküste. Die Leichtigkeit der Inszenierung wurde gleichfalls bei den cineastischen Nachbarn abgeschaut. Philosophische Lebens- und Liebeskrisen wechseln sich unbeschwert mit flotten Flirts und frechen Dialog-Duellen ab. Gut gesetzte Pointen sorgen dafür, dass dieses uralte Gesellschaftsspiel für Erwachsene erfrischend kurzweilig ausfällt. Funktionieren kann das alles freilich nur, wenn die Figuren plausibel entwickelt sind und dem Publikum diverse Wiedererkennungsmöglichkeiten präsentieren. Das munter aufspielende Ensemble-Quartett rundet die Sache mit überzeugendem Charme gekonnt ab. Ein gelungenes Debüt - das nicht nur nur wegen der grandios kitschigen Blumen-Tapeten im Gedächtnis bleibt.

Im Sommer wohnt er unten

https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2015/02_programm_2015/02_Filmdatenblatt_2015_201503969.php#tab=video25