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Fanservice

Unzählige Bücher, Comics, Fanprojekte, sechs Filme und bald ein siebter – das Star Wars Universum ist reich an Geschichten. Allein das Schicksal von Nebenfiguren wie Han Solo oder Lando Calrissian füllt ganze Romanserien, die von Fans hoch geschätzt werden. Wenn also ein neues Videospiel zum Kinostart von »Das Erwachen der Macht« erscheint, dessen Budget fast an das des Leinwandabenteuers heranreicht und das damit ein nie zuvor erlebtes Kinoflair erreicht, freut man sich darauf, selbst als Sternenkrieger in die Haut von Luke und Co. zu steigen, um spannende Abenteuer zu erleben. »Star Wars Battlefront« ist allerdings ein Team-Shooter. Die Abenteuer passieren woanders im Universum. Hier geht es einzig und allein um den Stellungskrieg. Das sollte man wissen, wenn man zum Pad greift. Für Solospieler hat »Battlefront« erschreckend wenig zu bieten. In einer Handvoll Trainingsmissionen bekommt man mit dem Laserschwert in der Hand, an Bord eines A-Wings oder AT-STs oder hinter dem Steuer eines Speederbikes einen Eindruck davon, wie ein story-getriebenes Star Wars Spiel hätte aussehen können. Die »Missionen« bestehen lediglich darin, immer stärker werdende Wellen von wahlweise Sturmptruppen oder Rebellen mit einer Handvoll debiler KI-Kollegen abzuwehren. Immerhin lassen sich diese auch mit einem Kumpel auf dem Sofa oder im Netz bestreiten. Der eigentliche Schwerpunkt liegt aber bei den Online-Massenschlachten mit bis zu 40 Spielern in der weitläufigen Schneewüste von Hoth, den sattgrünen Wäldern von Endor oder auf dem Vulkanplaneten Sullust. Hier zeigt sich die Erfahrung des schwedischen Entwicklerteams DICE, das mit der »Battlefield«-Serie Erfolge feierte. Dessen taktische Tiefe erreicht der Star Wars Ableger allerdings nicht und auch der Umfang ist relativ schmal. Für neue Inhalte bittet EA zur Kasse. Aber bei aller Kritik – näher dran an der Atmosphäre der alten Trilogie war man dank der atemberaubenden Grafik und der authentischen Soundkulisse wohl noch nie am Krieg der Sterne.

Star Wars: Battlefront