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Fat Freddy's Drop: Nicht zum Dazu-Ausrasten, sondern zum Darin-Versinken

Hektik? Eile? Stress? Gehen Fat Freddy's Drop nichts an. Weder auf Platte noch auf der Bühne lässt sich das siebenköpfige Kollektiv aus Wellington / Neuseeland gefühlt jemals aus der Ruhe bringen. Wie auch, angesichts seines herrlich zurückgelehnten Soundmixes aus Dub, Reggae, Jazz, Soul und gelegentlichen House-Anleihen, der sich so gar nicht zum Dazu-Ausrasten, sondern nur zum Darin-Versinken eignet. Dass Fat Freddy's Drop plötzlich an Fleiß zu leiden scheinen, schmälert den guten Eindruck nicht: Nur zwei Jahre nach „Blackbird“ speisten die Neuseeländer Ende Oktober ihr neues Album „Bays“ in die internationalen Vertriebskanäle ein. Es entäuscht die Erwartungen nicht: Die gechillte Ekstase, in die sich die Musiker um DJ Fitchie und Samtstimme Joe Dukie während der neun neuen Stücke spielen, erfasst schnell auch den Zuhörer. Zum Einstieg kredenzen sie mit „Sitting & Arrows“ und „10 Feet Tail“ zwei lupenreine Offbeat-Hymnen mit Roots-Einschlag. Soul und Elektronik prägen hingegen die Stücke im weiteren Verlauf dieser verspäteten Sommerplatte. Nur zweimal bleibt die Band dabei unter fünf Minuten, die übrigen Tracks sind deutlich länger. Genug Zeit zum Darin-Versinken also.

Fat Freddy's Drop, Sommerplatte