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Filmempfehlung: Evil – Faustrecht

Ein 16 jähriger Schüler wird von seiner Mutter auf ein Elite-Internat geschickt. Dort gerät er in den Fokus schikanierender Erziehungsmethoden der Lehrer, sowie zwischen die Fronten der Kleinkriege Internatsangehörigen untereinander.
Evil ist einer dieser Filme die einen schnell in ihren Bann ziehen. Schnell konnte ich mich in die Situation Eriks versetzen, der angesichts des Teufelskreises indem er sich befindet zwar einen stoischen Umgang mit seiner Situation pflegt, sich jedoch auch einen dicken Schutzpanzer um sich herum errichtet hat, der ihn all die Widrigkeiten seiner Situation aushalten lässt. Das macht Inszenierung zunächst ziemlich bedrückend was durch das gute Spiel von Andreas Wilson noch verstärkt wird. Er verleiht Eric Ponti eine verwegene und rätselhafte Aura, die ihn bis zum Ende des Films nicht verlässt, und die die Geschichte spannender und unvorhersehbarer macht, denn man kann sich nie sicher sein wie Eriks Reaktionen sein werden.
Evil wirft moralische Fragen über die Würde des Menschen, den gewaltlosen Weg zum Ziel und seine evtl. Grenzen des Möglichen auf und bietet dem Zuschauer auf der ganzen Linie unterhaltsames Erzählkino auf gleichbleibend anspruchsvollem Niveau. Für mich ein grandioser Film den ich gerne weiterempfehle…

Evil – Faustrecht
Schweden/Dänemark, 2004
Regie: Mikael Hafstrom

Evil - Faustrecht

http://www.filmstarts.de/kritiken/58331.html