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Firewall zum Glücklichsein

Das Leben ist gar nicht das, was es zu sein scheint. Nie. Selbst wenn man mit Esoterik und Verschwörungskram nichts am Hut hat, droht einem unter Umständen die bittere Pille dieser Einsicht. Dabei sollen wir das eigentlich gar nicht bemerken. Unser mächtiges Gehirn macht den Job und es macht ihn eigentlich meist sehr gut.

Kennt ihr das, man wacht frühmorgens auf und für ein paar Minuten betrachtet man sein Leben und das Schicksal dieser Welt mit einem nüchternen Entsetzen, das eigentlich keinen Trost mehr zulässt? Denn so ist es in Wahrheit. Furchtbar. Alles! Dann steht man auf und spätestens beim Zähneputzen ist der Spuk vorbei. Das Grauen in der Welt ist es keinesfalls, aber die Hirnregionen, die ein wenig verzögert ihren Job wieder aufnahmen und dafür zuständig sind, dass wir wissen, aber nichts fühlen, haben die Firewall wieder aktiviert. Und das ist ja auch gut so. Das Leben will, trotz allem, gelebt und nicht gefürchtet werden.

Ja, wir werden alle sterben. Ja, bei vielen wird es grausam enden. Es werden Menschen unverhofft den Löffel abgeben, die uns nahe stehen. Und dennoch. Meist sind wir unbeschwert. Unser Leben ist ein weichgespültes Fantasy-Konstrukt und Realität etwas ganz weit dort draußen, wo unsere physischen Körper meist nur knapp überleben. Manchmal reisen wir mit unserem Geist dorthin und liegen wie gelähmt mit ihnen in unseren Betten. Zum Glück aber nur bis zum Zähneputzen.

Seelenfrieden