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Free-to-play tut den Spielen gut

Schon lange ist „Free-to-Play“ (Durch Werbung und In-Game-Items finanzierte Gratis-Spiele) nicht mehr nur auf Smartphones reduziert – viele größere PC- und Konsolen-Entwickler haben das Genre und Geschäftsmodell mittlerweile für sich entdeckt: So sind unter anderem Wargamings Mega-Hit „World of Tanks“ oder das Beat ’em up „Killer Instinct“ in der Basis-Variante kostenlos. Der Grund: In-Game-Einkäufe können bei stabilem Konzept nachhaltig Millionen in die Kassen der Hersteller spülen. Leider nutzen einige Spielemacher den Kaufrausch der Spieler jedoch skrupellos aus – und bauen ganz bewusst Geldfallen in ihre Spiele ein. Die Killer-App „Candy Crush Saga“ etwa wird ab einem bestimmten Punkt unspielbar schwierig – eine ziemliche Sauerei! Das findet übrigens auch „Minecraft“-Erfinder Markus „Notch“ Persson – dem Free-to-Play-Games offenbar gehörig auf den Keks gehen: „Free-to-play[-Spiele] sind Geldköder und sollten illegal sein“, antwortete der Schwede via Twitter auf ein Pro-F2P-Statement des Entwicklers George Broussard. Der darauffolgenden Online-Diskussion schlossen sich auch Branchengrößen wie Gearbox-Präsident Randy Pitchford („Borderlands“) an – der das Thema jedoch nicht so schwarz-weiß sieht. „Es kommt ganz auf die Implementierung an“, schrieb der CEO, „tatsächlich scheinen manche Methoden eher der Tabakindustrie als der Unterhaltungsbranche zu entstammen.“ Da hat er Recht. Free-to-play pauschal abzulehnen ist nämlich ein Fehler – schließlich gibt es auch jede Menge „faire“ F2P-Games, die ganz ohne zusätzliche Kosten funktionieren und auf korrekte Weise Geld in eine Branche pumpen, der es ohnehin nicht gut geht.

Free-to-play

https://twitter.com/notch/status/618908348671524864