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Früher war alles früher.

Du schreibst mir aus der Seele! Das ist halt leider ein Generationenproblem. Wir alten Säcke sind noch mit alten Filmen aufgewachsen. In einer Zeit, in der Hitchcock oder Howard Hawks noch zur besten Sendezeit an Samstagabenden kam und nicht auf irgendwelchen dritten Programmen vergammeln musste, wie heutzutage. Man lernte da ganz automatisch diese Filme aus ihrer Entstehungszeit heraus zu würdigen. Die Ästhetik war jeweils eine andere, zu allen Zeiten, und oft war es genau das, was zur Faszination beitrug. Gerade dem Gruselfilm steht eine langsame Gangart aus gekonnter Hand sehr gut. Dazu kommt der gefühlte Staub eines "alten" Films. Das Schwarzweiß, das eine ganz andere Form der Ausleuchtung verlangt und surreale Albtraumwelten erschafft. Es gibt sie aber auch heute noch. Sie werden vom Jungvolk vielleicht leichter übersehen, aber auch die werden älter und der rein somatischen Schocks irgendwann eventuell überdrüssig. Dann hoffentlich entdecken sie die Perlen, die sie einst verschmäht haben. Ein exzellenter moderner Vertreter ist z.B. der "House Of The Devil" von Ti West oder "It Follows". Und aus deinem Land kam jüngst ja auch ein Meisterwerk daher: "Ich Seh Ich Seh".

Langsame Filme