Gewalt ist Gewalt ist Gewalt

In einer komplizierten Welt einfache Worte zu finden ist eine Kunst. Komplexe Sachverhalte in einfachen Worten differenziert darzustellen, scheitert oft an der Bildung und Medienkompetenz des Rezipienten. In einer massenmedialen Öffentlichkeit unterschiedlichster Bildungsstände gesellschaftliche Gegebenheiten umfassend darzustellen und daraus einen politischen Willen zu extrahieren, wie es sich eine pluralistische Gesellschaft gerne so theoretisiert, funktioniert de facto nur über Symbolismen. Die Facebookerei unterstreicht durch seine "unmittelbare" und kurzfristige Gebrauchsstruktur die eben nur scheinbare Relevanz dieser kommunikativen Schemen zwischen Vereinfachung und Täuschung, fernab echter, elitärer Diskurse und politischer Realitäten.
Und ja, Massenmedien sind interessengebunden. Politisch, organisatorisch, finanziell und teilweise auch konspirativ. Das nicht nur in ihren Mitteln, sondern auch in ihren Funktionen. Das vergisst man heutzutage sehr schnell. Schließlich waren es zumeist linke Theoretiker wie Noam Chomsky und Jean Baudrillard welche in dieser Hinsicht oft den Nagel auf den Kopf trafen und die massenmedialen Funktionsweisen im Hinblick ihres Nutzens für gesellschaftliche Eliten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts offenlegten. Und das lange bevor irgendwelche obskuren Dumpfbacken und Rattenfänger dieses inzwischen wissenschaftliche Themenfeld gehijackt haben. Rein symbolisch versteht sich. Chomsky, Bernays und Lippmann sind oder waren schließlich Juden und Baudrillard kann ja auch kein Mensch aussprechen.
*Sarkasmus aus* Es liegt in der Natur dieses Forschungsgegenstandes, daß er zum einen elitär und zum anderen intellektuell äußerst fordernd ist, so daß ein Diskurs darüber rein bildungstechnisch an mindestens 95% der Bevölkerung vorbeigeht. Mancher Elitist mag sogar meinen, er gehöre gar nicht in die Öffentlichkeit, resp. die Masse, als dialektischem Teil seiner Funktionsweise und -absicht.
Jedenfalls beläuft sich die öffentliche Aussagbarkeit darüber auf "Lügenpresse" vs. "Gibt nicht Lügenpresse", wohinter diametrale Welt- und Gesellschaftsbilder stehen und erst recht entstehen.
Sei es ein Journalisten prügelnder Mob in Dresden oder ein Klaus Kleber der uns dummen Menschen in Mickey Mouse-Manier die Welt des unabhängigen Staatsfernsehens erklären will. Selten so gekotzt, liebe Kinder. In verschiedenen deutschen Herrschaftssystemen hätte er damit groß abgesahnt, wobei man da aber keinen Hehl aus staatlicher Indoktrination gemacht hätte. In einer Ja/Nein Welt kann eine Demokratie immerhin noch messbar funktionieren.
Meiner Meinung nach wird dieses im Zusammenhang mit den massenhaften gewalttätigen Übergriffen in Köln und an vielen anderen Orten in Deutschland zur Silvesternacht deutlich. Man erinnere sich an die Übergriffe auf dem Tahrir-Platz in Kairo, als es zu ähnlichen Szenen kam.
Am Neujahrstag erklang zunächst ein völliges Stillschweigen seitens der Polizei, Politik und Medien, außer das der Terror in München erfolgreich abgewehrt worden sei. Aufgrund der explosiven Lage musste man wohl „kulturell sensibel“ an die Sache herangehen und wollte in drei Teufels Namen keinen Zusammenhang zur Migration Crisis herstellen. An diesem Punkt kommt die mangelnde Differenzierung der oktroyierten „Willkommenskultur“ zum Tragen.
Niemand möchte rassistisch sein, niemand möchte unter „Generalverdacht“ stellen, wie es heißt. In der vereinfachten Medienwelt wäre dies schließlich der Funke, den es bräuchte, um die Stimmung gegen „die Flüchtlinge“ kippen zu lassen. Genau da liegt das Problem.
Mangels Differenzierung und den og. Mechanismen der Massenmedien läuft alles in den Spuren einer „Alle oder Keine“-Mentalität. Daß allein in manchen Flüchtlingsheimen die organisierte Kriminalität längst die Zügel in der Hand hält, sollte niemandem entgangen sein. Von Zwangsprostitution über Kindesentführungen, Drogenhandel bis hin zu alltäglichen Vergewaltigungen der sich in der Minderheit befindenden anwesenden Frauen und Kinder ist alles dabei. Da das Kästchen „Strafantrag“ in der polizeilichen EDV offenkundig optional ist, kann über die gesamten Ausmaße für die Gesellschaft nur spekuliert werden und Statistiken entbehren politisch gewollt jeder Evidenz.
Daß es einen nicht unerheblichen Anteil unter den 80% männlichen Einwanderern zwischen 18-35 Jahren gibt, welcher auf dem Rücken der eigentlichen Kriegsopfer die Gunst der Stunde zur Einreise mit kriminellen Absichten nutzt, möchte auch niemand thematisieren. An Gewalt gewöhnte Menschen aus prekären Verhältnissen mit mangelhafter Bildung und einem uns fremden Sozialverständnis, welche bei der Einreise bewusst ihre Identität versyriieren oder verschleiern, haben sicherlich auch einen Traum von einem besseren Leben. Das aber selbstredend nach ihren Werten und Lebensgewohnheiten, weit weg von der heimatlichen Strafverfolgung oder Ächtung. Psychologen würden hier vermutlich oft von antisozialen Persönlichkeiten sprechen. „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen.“ Ich möchte niemanden außer die Täter verurteilen, doch die Situation ist überwältigend. Es wurde versäumt die gesellschaftlichen Konsequenzen zu kommunizieren, auch wenn Sicherheitspolitiker von vorneherein die Unhaltbarkeit der Zustände anmahnten, die dieser beidseitige Kulturschock auslösen würde. Daß sich eine kulturelle Kluft auftun würde, daß man auch an die schlechten Menschen denken muss, die es hüben wie drüben gibt. Von organisierten Terroristen gar nicht zu sprechen. Ich frage mich, ob die neuerlichen Ereignisse organisiert worden sind oder einfach nur der Sozialstruktur eines totzuschweigenden Teils des einwandernden Milieus entsprochen haben.

„Wir schaffen das!“ Ich warte immer noch auf ernstzunehmende politische Lösungen aus dem Zentralkomittee für Menschlichkeit. Was auch immer man sich in den politischen Hinterzimmern von der fortwährenden, weltweit einmaligen, Grenzöffnung verspricht, das Jahr 2016 hat gerade erst angefangen.

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