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Harry Potters neue Hörnchen

Ausgedacht hat sich diese schwarzhumorige Horror-Geschichte Joe Hill, der Sohn von Grusel-Großmeister Stephen King. Wie beim berühmten Papa poltert auch hier das Übersinnliche plötzlich ins beschauliche Alltagsleben, das darauf aus den Angeln gerät. Verfilmt wurde sein Roman „Teufelszeug“ vom französischen Splatter-Spezialisten Alexandre Aja („High Tension“), der sich diesmal mit dem Blutzoll etwas zurückhält, gleichwohl hübsche Schockeffekt präsentiert und durchaus Sinn für schräge Situationskomik zeigt. Da fackelt etwa eine ganze Bar ab, weil sich damit der geheime Wunsch des Besitzers erfüllt. Oder die Jagd sensationsgieriger Journalisten gerät zur Massenkeilerei, unterlegt mit den „Depeche Mode“-Klängen von „Personal Jesus“. Beim Soundtrack lässt sich diese Geisterbahn ohnehin nicht lumpen, selbst David Bowies „Heroes“ ist zu hören. Dass sich dazu Ex-Zauberlehrling Daniel Radcliffe bei freizügigen Sex-Sequenzen seine „Harry Potter“-Hörner abstoßen darf, spricht für die Lässigkeit des Horror-Spektakels. Ursprünglich sollte Shia LaBeouf die teuflische Rolle übernehmen, doch Radcliffe zeigt einmal mehr, dass mehr in ihm steckt als der wackere Teenie-Magier mit Nickelbrille. Er gibt das sensible Teufelchen mit spürbarem Vergnügen. Wer es zum reichsten Briten unter 30 gebracht hat, kann sich eine gewisse Entspanntheit beim Job eben durchaus leisten.

Horns

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