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Herz und Kopf

Gefühle – nach all den technischen Errungenschaften, welche die Menschheit über die Jahrtausende erreicht hat, sind sie uns immer noch unerklärlich. Liebeskummer kann uns physische Schmerzen bereiten, ein Strom von Endorphinen in höchste Höhen heben. Im Kindheitsalter sind die Emotionen noch ungefiltert. Wir sind noch nicht in der Lage, unsere Gefühle zu kontrollieren. Stattdessen kontrollieren sie uns – direkt, von einer Schaltzentrale in unserem Hirn aus. Hier hinein blickt das neue Werk von Pete Docter („Monster AG“).

Das Spiel mit den Assoziationen bereitet den Köpfen bei Pixar sichtlich Freude. „Alles steht Kopf“ sprüht geradezu über vor Ideen, ist clever konstruiert und immer überraschend. Einige der Gags mögen in der deutschen Fassung zwar nicht ganz zünden (z.B. der wortwörtliche Gedankenzug „Train of thought“). Wie wirklich alles an diesem Film ist aber auch die Synchronisation mit Liebe gemacht. Pixar hat sich mal wieder selbst übertroffen. Erfrischend, ein animiertes Werk ohne marketingtechnische Hintergedanken zu erleben – ganz anders als die gelb-grinsenden Gnome, die gerade die Charts beherrschen.

Alles steht Kopf