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Im Kopf geblieben

Manchmal, im Gespräch über Filme oder beim Googeln von Regisseuren, passiert es: "Hm, nein, den Film hab ich nicht gesehen." Zufällig sehe ich eine Inhaltsangabe und es klingelt immer noch nichts. Dann schau ich rein oder sehe Bilder und auf einmal kommt da eine Ahnung hoch.
Das Seltsame ist: Es bleibt bei der Ahnung.

So mancher Film bleibt einfach nicht hängen, es nutzt alles nichts. Da sind durchaus auch Filme dabei, die ich nicht schlecht fand, "The Wrestler" zum Beispiel. Aber frag mich nicht nach dem Inhalt, ich habe keinen blassen Schimmer.

Das absolute Gegenteil ist für mich "Drive" vom Regisseur Nicolas Winding Refn. Ich habe diesen Film nur ein einziges Mal gesehen und kann doch zu jeder Zeit das Gefühl abrufen, das ich beim Sehen hatte. Der Film hat mich – so klischeehaft es klingt – in seinen Bann gezogen. Diese Farben, diese Musik, diese Stimmung! Der Film spielt so sehr mit Blicken, dass es kaum Worte bedarf, meistens sehen sich die beiden Protagonisten eigentlich nur an und man weiß, worum es geht und was sie fühlen. Alleine diese Tatsache gibt dem Film eine Mystik, die ihresgleichen in der cineastischen Welt sucht.

Eine absolute Empfehlung an jene, die diesen Film noch nicht gesehen haben. Und Empfehlung Nummer Zwei ist dann gleich der Soundtrack dazu.
Wer dieses Meisterwerk und die Chill-Wave-Beilage nicht genüsslich verspeist, der hat wahrscheinlich keine Geschmacksnerven.

Drive