Unsere Datenschutzrichtlinien haben sich geändert. Die aktuelle Version finden Sie hier

We have updated our privacy terms. Please review the current version here

Diese Website nutzt Cookies um Inhalte zu personalisieren, Zugriffe zu analysieren und Dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen. mehr erfahren

This website uses cookies to personalize contents, track site usage and ensure you get the best experience on our website. learn more

Intime Collage

Die neue Dokumentation über das Leben von Kurt Cobain, mitproduziert von Tochter Frances Bean zum 20. (!) Todestag der „Leitfigur“ des sogenannten Grunge (allein für diese Bezeichnung würde Kurt sich wohl glatt noch mal umbringen), überzeugt vor allem dank vieler privater Aufnahmen, die intime Einblicke geben in Kurts Entwicklung vom fröhlichen, hyperaktiven Jungen zum verzweifelten Teenager und schließlich zum größten Rockstar der 90er Jahre. Besonders bei den Szenen aus Kurts Kindheit dürften dabei nicht nur Fans hin und wieder schlucken müssen. Die Scheidung der Eltern wird hier, wie in den meisten Cobain-Annäherungen, als Schlüsselerfahrung in Kurts Leben herausgearbeitet.
Auch wenn Fans hier vielleicht nicht unbedingt viel Neues erfahren, lohnen allein die bislang nie gezeigten Originalaufnahmen den DVD-Kauf.
Zusammen mit Auszügen aus Kurts Tagebüchern, Interviews (z.B. mit dem Ex-Nirvana-Bassisten und Jugendfreund Krist Novoselic) und Animationen (ja, und sogar die sind gelungen) hat Regisseur Brett Morgen eine insgesamt stimmige Collage über den sensiblen Ausnahmekünstler montiert. Courtney Love-Hater und Dave Grohl-Liebhaber dürften allerdings nicht voll auf ihre Kosten kommen; die Cobain-Witwe ist schon ziemlich oft (vor allem in jungen Jahren und leicht bis gar nicht bekleidet) im Bild, der Foo Fighters-Star kommt dagegen so gut wie gar nicht vor.

Cobain - Montage Of Heck