Isoliert - ghettoisiert - stigmatisiert

In den letzten Monaten sind wir von der Flüchtlingsdebatte eng umgeben, die Bevölkerung spendet und polarisiert sich, das Thema ist alltäglich.
Dass endlich mal sowas wie ein Ruck durch das Land geht, konnte ich kaum glauben und ich bin wirklich froh, zu sehen wie geringfügig die Medien anfänglich beteidigt waren.

Nunja, es wird Herbst und die Regierung scheint sich langsam aber sicher vor ihrer positiven Willkommenskultur zu ängstigen, hat sie doch kein wirkliches Interesse den Geflüchteten langfristig zu helfen.
Zu denken sie hätten schlicht keine Lösung, wäre naiv. Denn Integration von Menschen in die Gesellschaft war (oder ist) schlicht kein Thema mit dem es sich, zumindest in meiner Region gut auf Wahlkampf gehen lässt.

Meiner Erfahrung nach sieht die Mehrheit der Deutschen den Ausländer lieber am Rande, quasi am unteren Ende der Hierarchie, soll er doch erst beweisen was er kann, wurde die eigene Stellung in der Gesellschaft doch angeblich hart erkämpft.
Die Regierung war und ist nicht interessiert Politik für Minderheiten zu machen und somit Reichtum umzuverteilen.

Menschen die in einer Skala von eins bis zehn bei minus zehn starten müssen oder deren ausländischen Berufs oder Hochschulabschlüsse nicht anerkannt werden, werden in den Städten auf bestimmte Viertel verteilt.
Zusätzlich vom anständigen Deutschen kriminalisiert zu werden, wollten sie doch sein Stück vom Kuchen, trägt auch nicht gerade dazu bei Teil der Geselschaft zu werden.
Falls sowas wie Ausländerkriminialität, also erhöhte Kriminalität ausgeübt von Ausländern wirklich existiet, dann aufgrund von Stigmatisierung und deren sozialer Stellung.
Es tut mir Leid, aber genau das sind die Voraussetzungen die wir den Flüchtlingen wirklich bieten, das könnte die Regierung einfach mal auf ihr Agenda setzen anstatt jetzt herumzuheulen.

Flüchtlingsdebatte

http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingsdebatte-de-maizire-warnt-vor-vermischung-von-asyl-und-einwanderung-1.2658943