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Ja, vermutlich alles nur halb so schlimm!

Der Soziologe Christoph Kucklick beschreibt die Digitalisierung der Kommunikation in "Die granulare Gesellschaft" als eine Katastrophe. Das klingt in der Tat schlimmer als es vielleicht ist, denn den Buchdruck im 19. Jahrhundert bezeichnet er ebenfalls als solche.
Als plötzlich Leute durch Bücher sprechen konnten obwohl sie abwesend waren, oder sogar die Meinung von Toten, auf Papier gebannt noch eine Rolle spielte, brachen die gewohnten Strukturen der Kommunikation, von heute auf morgen zusammen.
Nichts anderes passiert gerade durch die neuen Formen der Kommunikation im Netz. Wir haben sicher noch mit so einigen Irritationen zu kämpfen und es wird dauern, bis dieser katastrophale Zustand wirklich für alle Individuen der Gesellschaft ganzheitlich überwunden ist. Doch irgendwann wird die Vorstellung einer Welt ohne digitale Echtzeit-Kommunikation in Bild, Ton und wer weiss was noch, uns genauso fremd vorkommen wie eine Welt ohne Bücher.
Kulturpessimismus ist eine legitime Reaktion auf diese Katastrophe, doch keinesfalls der Weg in das "Hier und Jetzt" von morgen.

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