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Jurassic World: Mittelklasse-Blockbuster für Kinder

Ein Hightech-Dino-Freizeitpark, ein ausgedachter Supersaurier und knapp 22.000 Besucher als Freiwild – es ist für niemanden eine Überraschung, dass „Jurassic World“ sich weit vom wegweisenden Erstling entfernt. Dass Colin Trevorrows aufgeblasenes Revival allerdings schlechter ist als der schon unspektakuläre Vorgänger, schon. Bereits ganz zu Anfang beweist Trevorrow sein fehlendes Fingerspitzengefühl: Michael Giacchinos supermarkanter John-Williams-Filmscore begleitet völlig banale Szenen wie den Check-in ins Hotel, während der obligatorische Einführungsflug über Isla Nublar mit einem schlecht gemachten Helikopter die nicht immer gelungenen Spezialeffekte andeutet. Dann bricht der erste Dino aus – und mit ihm die recht starke Mitte des Films, in der Echsenneuling Indominus Rex mit Kindern Fußball spielt, Chris Pratt und Bryce Dallas Howard wie einst Harrison Ford und Anne Heche hitzig-witzig flirten und sogar der alte „Jurassic Park“ mal vorbeischaut. Schlussendlich jedoch geht mit ironiefrei-dämlichen Dialogen, ideenloser Action und chaotisch geschnittenen „Godzilla“-Saurierkämpfen wieder alles zum Teufel. So taugt der vermeintliche Sommer-Hit „Jurassic World“ höchstens noch als weitgehend unterhaltsamer Blockbuster für Kinder, denen Steven Spielberg kein Begriff ist.

Jurassic World

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