Liebe - Gegengift für eine wütende Welt

Es ist mal wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür und ein Spendenaufruf jagt den anderen. Musikalische Veranstaltungen, extravagant mit hochkarätigen Sängerinnen und Sängern sollen die Menschen animieren, möglichst tief in ihr Portemonnaie zu greifen und Geld zu spenden für alle möglichen sozialen Einrichtungen, bedürftige Menschen und Familien, die finanziell an der Armutsgrenze leben und denen man ein einigermaßen angenehmes Weihnachtsfest bescheren möchte. Dagegen ist auch überhaupt nichts zu sagen. Das ist nur ein Beispiel für Liebe im eigentlichen Sinn. Und ich meine auch nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau, die Liebe in einer Beziehung, die hauptsächlich von unseren Gefühlen für den Partner geprägt ist und nicht die Liebe, wie sie häufig in Schlagern zersungen wird, sondern Liebe für die Menschheit, die wir alle praktizieren können. Jeder zu jeder Zeit. Es ist nur eine Frage der Einstellung. Wir können uns bewusst dafür entscheiden, Liebe in die Welt hinauszutragen, in eine wütende Welt voller Verrohung und Gewalt. Ich spreche von der göttlichen Liebe, wie Jesus Christus sie uns vorgelebt und uns aufgetragen hat, weiterzugeben. Eng damit verbunden Achtsamkeit, Barmherzigkeit und Vergebung.
Fangt mit den kleinen Dingen an, schaut euch um, wer Hilfe braucht. Allein ein Lächeln bewirkt soviel und ist der einfachste Weg jemanden zu ermutigen. Wenn jeder einem anderen etwas Gutes tut, jeden Tag, kann das Gegengift anfangen zu wirken. Überwinde Böses mit Gutem!

MEIN (UN-)WORT DES JAHRES

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