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Liebe ohne Aufenthaltsgenehmigung

Sozialdrama, Lovestory und Komödie in einem - eine gewagte Mischung, aber die „Ziemlich beste Freunde“-Macher Éric Toledano und Olivier Nakache schnüren das große Themenpaket souverän, und verglichen mit ihrem Überraschungshit von 2011 ist ihnen mit „Heute bin ich Samba“ der deutlich ernsthaftere, erwachsenere Film gelungen. Dessen eigentliche Stärke besteht darin, seine Komik und Tragik aus einer realistischen Milieuschilderung heraus zu entwickeln, anstatt die üblichen Kulturclash-Klischees zu strapazieren. Erfrischenderweise spielen diese auch in der ungewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen dem illegalen Einwanderer Samba (César-Gewinner Omar Sy, ebenfalls „Ziemlich beste Freunde“) und seiner Burnout-geschädigten Sozialarbeiterin Alice (Charlotte Gainsbourg) keine Rolle. Sy und Gainsbourg verkörpern die Hauptfiguren authentisch und charmant; für die besten Lacher sorgt Tahar Rahim („The Cut“) als Sambas Kumpel Wilson, ein algerischer Einwanderer, der sich als „feuriger Brasilianer“ ausgibt, um die Damenwelt zu beeindrucken.
Am Ende bleibt zu hoffen, dass man den charismatischen Omar Sy bald endlich auch in anderen Hauptrollen erleben darf als in der des gewitzten „Problemmigranten“. Erste Hollywood-Erfahrungen hat der coole Mann aus der Pariser Banlieue mit „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ja bereits gesammelt.

Heute bin ich Samba

https://www.youtube.com/watch?v=_nX3TZKrJTM