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Love & Mercy: Zwischen Surfbrett und Schizophrenie

Überraschung: „Love & Mercy“ ist nicht die Geschichte der Beach Boys, sondern die von Frontmann Brian Wilson – und somit keine über Sonne, Strand und Surfen, sondern eine von Angst, Krankheit und dem ewigen Kampf zwischen Kunst und Kommerz. Regisseur Bill Pohlad verwendet die Entstehungsgeschichte vom Kritiker-Lieblingsalbum „Pet Sounds“ als Sprungbrett in das Innere von Brian Wilson – einem gleichsam empfindsamen wie genialen jungen Mann (wie immer fantastisch: Paul Dano), der lieber im Stillen komponiert, als im grellen Rampenlicht zu stehen. Schwer machen das ein tyrannischer wie geldgieriger Vater, verständnislose Bandkollegen und eine latente paranoide Schizophrenie. So ist „Love & Mercy“ deutlich mehr knallhartes Drama als beschwingter Musikfilm, das durch regelmäßige Sprünge zum erwachsenen Wilson (John Cusack) in den Fängen eines manipulativen Hausarztes (widerlich: Paul Giamatti) zusätzliche Tiefe erhält. Auch technisch überzeugt das zweifellos beste Kino-Porträt des Jahres durch einen authentisch-unprätentiösen Look, emotional ergänzt durch den einlullenden Sound der Beach Boys.

Love & Mercy

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