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Mit Streaks für iOS trainiere ich gute Angewohnheiten!

Streaks will dem Nutzer dabei behilflich sein jeden Tag Dinge zu tun, die man gerne mal schleifen lässt, doch von denen man eigentlich weiss, dass man sie öfter tun sollte.
Die schöne und minimalistische Umsetzung einer guten Idee in App-Form.

Gewissermaßen ist Streaks eine ToDo Anwendung. Es geht darum Dinge zu erledigen und diese anschließend abzuhaken.
Hier hört der Vergleich zu den vielen „wie erledige ich mein Zeug?“ Apps auf dem Markt dann aber auch schon auf.

Mit Streaks soll keinesfalls die Komplexität des Alltags reduziert und abgearbeitet und es sollen damit keine groß angelegten Projekte verwirklicht werden.
Streaks kümmert sich um gerade die Dinge, die vielleicht manchmal gerade deswegen unter den Tisch fallen, weil man den ganzen Tag damit beschäftigt ist, vermeintlich wichtigere Dinge zu tun.
Diese kleinen, aber für das wohlbefinden oft essentiellen, Handlungen über die Andere immer wieder sagen, sie seien das Salz in der Suppe, oder eben diese von denen man sagen würde, dass es sie zu vermeiden gilt.

Sich einmal am Tag Zeit zum Durchatmen zu nehmen, für ein paar Minuten sein Buch aufzuschlagen, etwas nettes zu einer anderen Person zu sagen oder Zahnseide zu benutzen.
Oder andersherum: Nicht zu Fluchen oder auf Junk Food zu verzichten.

Denkt man darüber nach findet jeder schnell die kleinen Ecken und Kanten im Alltag an denen man sich immer wieder stößt und die man gerne in positive Angewohnheiten verwandeln würde.

Die App bietet die Möglichkeit gleich sechs solcher Vorsätze in gute Angewohnheiten zu verwandeln.
Die legt man zuerst einmal fest. Ein paar Vorschläge sind von Anfang an integriert, sodass man eine ungefähre Ahnung davon bekommt in welche Richtung es gehen kann.

Darüber hinaus lassen sich natürlich eigene Vorsätze anlegen und in die Liste aufnehmen. Dazu stellt Streaks viele verschiedene und passende Bildchen zur Verfügung.
Für jede Aktion lässt sich zudem festlegen, an welchen Tagen in der Woche man diese durchführen möchte.
Das ist wichtig, weil man gewisse Dinge vielleicht von vorne herein nicht jeden Tag machen möchte, beispielweise ins Fitnessstudio gehen.

Ein sog. Streak besteht dann aus den sieben Wochentagen und es gilt, jeden der vordefinierten Vorsätze dann täglich (oder eben zu den Tagen an denen man sie durchführen wollte) abzuhaken.
Hat man das sieben Tag Hintereinander geschafft, ist ein Streak absolviert. Die App dokumentiert komplettierte Streaks dann in einer Kalenderübersicht und das wars.

Streaks verfügt über eine Anbindung an Apples Health API, was gerade bei sportlichen Vorsätzen ziemlich praktisch ist.
So erledigen sich Ziele wie eine bestimme Schrittanzahl am Tag zu abzulaufen oder die Kontrolle des Blutdrucks quasi automatisch, heißt sie haken sich von selbst ab, wenn sie physisch erledigt sind.

Zugegebener Maßen ist z.B. das Messen der Herzfrequenz nicht gerade eines dieser typischen Ziele, die man sich zur Angewohnheit machen will, aber man kann sich eigentlich über jede App freuen, die Apples schlecht aufbereitete Daten aus der Health App zu irgendetwas nützlichem machen will.

Es gibt wenige Apps, von denen ich mir in meinen GTD-Workflow herein pfuschen lasse.
Meine Projektplanung und die Bewältigung der Komplexität von Alltagsaufgaben, bleiben bei mir fest in der Hand von Omnifocus.

Der Ansatz von Streaks, deckt aber in der Tat noch etwas ab, das sich manchmal schwer in konkreter Task-Planung manifestieren lasst.
Gerade die minimalistische und schicke Aufmachung der App, motivieren mich über den Tag verteilt, ein wenig mehr auf die Dinge zu achten, die sonst gerne, vor lauter Planung mal hinten runter fallen.

Das Ziel von Streaks könnte man eher als Mind Shaping anstelle von Task-Management bezeichnen, bei dem es letzten Endes darum geht, Vorsätze in Gewohnheiten zu verwandeln, für die man die App irgendwann im besten Fall gar nicht mehr braucht.

Streaks