Mom, Dad, Mike, Molly, die Millers und zwei blanke Mädels

Meine Lieblingsserien kennt wahrscheinlich jeder, der schon meine Abhandlungen hier gelesen hat. Neben "ernsteren" Serien mit komischen Elementen wie Dr. House, Sherlock oder Doctor Who sind das vor allem Comedys wie HIMYM, Scrubs, King of Queens, Malcolm mittendrin oder The Big Bang Theory. Man beachte: Nur noch eine Serie davon läuft überhaupt und auch bei TBBT ist trotz der garantierten Laufzeit bis mindestens Staffel 10 (2017) wahrscheinlich abzusehen, dass es irgendwann ein Ende geben wird, spätestens dann, wenn die sympathischen End-Zwanziger nun doch bald an der 40 kratzen.

Also auf zu neuen Ufern und ran an die Suche nach neuen Situation Comedys. Blöd nur, dass ich keine davon mag!
Derzeit laufen auf Pro Sieben unter anderem die folgenden neuen Serien:

Mom:
Superstrange und unlustig. Ich bin eine Liebhaberin von schwarzem Humor und der Komik in der Tragik, wirklich. Aber ich finde an der Situation der Alkoholikerin mit ihrer Alkoholikerinnenmutter, ihrer schwangeren und später depressiven Tochter und dem armen kleinen Sohn wirklich wenig Lustiges. Bei der Hauptdarstellerin warte ich trotz einiger gesehener Folgen noch immer darauf, dass sie naiv grinst und etwas Dummes sagt (wie die Rolle der Cindy in den Scary-Movie-Filmen, aus denen man sie kennt) und irgendwie kommt einfach null Gefühl rüber. Die Mutter ist einfach unsympathisch und strange und berührt in mir auch überhaupt nichts. Funktioniert einfach nicht bei mir.

Dads:
WTF? Abgesehen von den tollen Synchronsprechern (mein Lieblingssprecher Lutz Mackensy ist auch mal wieder zu hören) und den eigentlich tollen Schauspielern finde ich auch hier nichts an der Serie. Ich komm nicht rein, kann mich nicht mit den Figuren identifizieren.

The Millers:
Fand ich ganz okay. Die Mutter ist ziemlich gut, Will Arnett ist sehr sympathisch und die Familie ist nett aufgebaut, auch sieht man Beau Bridges mal wieder. Aber wirklich gefunkt hat es nicht und da bin ich wohl nicht die Einzige: Die Serie wurde 2014 eingestellt.

Mike & Molly:
Die Serie kann ich nebenbei laufen lassen, ohne dass sie mich nervt. Aber mehr leider auch nicht, ich halte kaum aus, dass Melissa McCarthy auch in dieser Serie (ähnlich wie in den Gilmore Girls) nicht ihre volle Bandbreite zeigen kann. Wer sie einmal in This is 40 oder Brides Maids gesehen hat, der weiß, wovon ich rede.

2 Broke Girls:
Ich mochte die Serie anfangs eigentlich, aber mittlerweile finde ich sie echt nervig. Nach jedem Gag wird unendlich lange gewartet, die Charaktere sind maßlos überzeichnet und würde man ein Trinkspiel spielen, bei dem man bei jeder ernst gemeinten Line von Max etwas trinken müsste, würde man nüchtern nach Hause gehen.

Nö, ich warte noch.

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