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Muse - Drones: Kitsch in bester Muse-Tradition

Spätestens seit "The 2nd Law" gab es eigentlich keinen Grund mehr, sich ernsthaft auf ein neues Muse-Album zu freuen. Elektronikspielereien, Pomp und Pop nahmen überhand, der Sound der Band schien irgendwie aus der Balance geraten. Da überrascht es, wie beherzt Muse auf "Drones" die Rock-Keule schwingen. Nicht gleich mit dem etwas öden Opener „Dead Inside“, spätestens jedoch mit dem fett runtergerifften „Psycho“ stampft die Platte ganz schön nach vorne weg. Weitere Beispiele: die famosen Stücke „The Handler“ und „Reapers“. Sie alle bieten tollen Rock-Wumms, aufgehübscht mit Elektronik-Spielereien mit Ausflügen ins Pathetisch-poppige in bester Muse-Tradition. Inhaltlich befasst sich Sänger Matthew Bellamy mit den Zwängen einer dystopischen, von Drohnen und Robotern bestimmten Welt, derer sich - nicht unkitschig - das Individuuum selbstverständlich entledigen kann. Den ein oder anderen Queen-Moment kann er sich dabei nicht verkneifen, sie komplettieren aber den Eindruck einer in sich stimmigen Platte. Nicht das Beste der Band, wohl aber auf voller Länge sehr unterhaltsam - abgesehen von Skip-Kandidaten „Revolt“ allerdings.

Muse, Drones