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Nicht nur die Konzertkultur leidet..

Ich kann dem Comment von Kate nur voll und ganz zustimmen. Es ist unglaublich schade, dass die Meisten nicht mehr wirklich den Moment, ohne Smartphone in der Hand, genießen (können). Ständig herrscht ein gewisser (selbst geschaffener?) Druck auf allen sozialen Plattformen, sei es Instagram, Twitter, Facebook oder Snapchat, jederzeit und möglichst sofort aktiv zu sein und seine (genialsten, besten, tollsten, schönsten oder auch einfach alltäglichen) Erlebnisse zu teilen, um die meisten Likes, Reetweets oder Gegenreaktionen zu ergattern. Es reicht nicht mehr mit den Freunden, Bekannten und anderen Menschen vor Ort aus der nicht digitalen Welt diese Erlebnisse zu genießen oder auch zu kritisieren, kommentieren, Review passieren zu lassen. Das ist schade. Wer weiß was wir so manches Mal durch die Fokussierung auf das beste Foto, Video oder den besten Tweet im passenden Moment in der Realität tatsächlich verpassen, welche direkten, persönlichen positiven Kontakte zu dem Zeitpunkt hätten entstehen können.. Vielleicht versetzt es Einen, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, sogar das ein oder andere Mal in Stress auch zu der großen Maße der coolen Instagramer, Tweeter oder Snapchatter zu gehören. Kates Beispiel der verlorengehenden Konzertkultur ist wohl eines der Besten bei der das reale vor Ort da sein, mitfühlende und mitsingende Lebensgefühl sehr wichtig ist und um das es sehr schade wäre, es zu verlieren! Natürlich bin ich nicht in Gänze dagegen die sozialen Netzwerke und Plattformen zu nutzen, aber ab und zu sollte man dem Moment im richtigen Leben wieder ein wenig mehr Bedeutung schenken und ihn genießen. Ich hoffe, dass wir in allen Lebensbereichen wieder ein passendes Mittelmaß an der Teilnahme und/oder dem Genießen im realen und im digitalen Leben finden.

Konzertkultur

http://www.sueddeutsche.de/medien/mit-smartphone-beim-konzert-ich-war-da-beweis-gefaellig-1.2389437