Patriarchale Gewalt

Das, was sich in der Silvesternacht an sogenannten "Übergriffen" gegenüber Frauen ereignet hat, ist patriarchale Gewalt, ein Krieg gegen Frauen. Dieser basiert insbesondere auf dem Tabu der Sexualität. Insbesondere Frauen wurde die Sexualität geraubt (https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverstümmelung) was sich gegen Lust und Freude an Sexualität selbst richtet. Und Onkel-Dr.-Spiele in der Kindheit sind ja sogar in den USA verpönt und mit einem Tabu belegt. Alle (?) Religionen unterdrücken die kindliche Neugier am Sexuellen.

Die Art und Weise, wie Männer sich über Frauen hermachten, sie einkesselten und begrapschten zeigt auf, wie behindert und krank sie in sexueller Hinsicht sind. Wir wissen auch, dass es in Kriegen immer wieder zu Massenvergewaltigungen von Frauen kommt. Patriarchale Gewalt ist Krieg, denn Kriege von bewaffneten männlichen Horden waren insbesondere darauf ausgerichtet, Frauen zu rauben und zu versklaven Und im Mittelalter?: Ein hoch erhobenes Schwert symbolisierte insbesondere Macht über Frauen. Nach dem Kampf wurde es in die Scheide gesteckt. "Scheide" ist auch Bezeichnung für die Vagina.

Mich würden Erfahrungsberichte aus den Reihen der deutschen Polizei interessieren. Ich habe bei Festnahmen von Frauen immer wieder sexistische Gewalt beobachten müssen. Ich habe während meines Studiums der Sozialarbeit eine frühere Polizeibeamtin kennen gelernt, die wegen dem Sexismus im Polizeiapparat ihre Uniform an den Nagel hängte.

Die Unterwerfung von und Gewalt gegen Frauen schien insbesondere dem Einsatzleiter in Köln sowie der Bundespolizei so zur Norm zu gehören, dass sie gar nicht daran dachten, Verstärkung zum Schutz der Frauen anzufordern, obwohl diese bereit stand.

Woran wir sehen: Die "Denke" in Bezug auf Frauen von Nordafrikanern und deutschen Polizeibeamten ist gleich. Frauen sind dazu da, Lustobjekt und Dienerin des Mannes zu sein. Ein eindrucksvolles Beispiel und Beleg dafür ist das jährlich stattfindende Oktoberfest in München. (siehe dazu 1645 auf: https://www.polizei.bayern.de/muenchen/kriminalitaet/statistik/index.html/186108) .

Ich wurde eben gerade im Kiosk - wo ich morgens meine Zeitung kaufe - von einem deutschen Nachbarn provoziert, der mich in letztenJahr "dumme Fotze" nannte. In der Taz las ich von "Übergriffigkeiten" an der Warschauer Brücke in Berlin. Genau dort hat sich vor ein paar Monaten ein betrunkener Mann den Hosenlatz geöffnet, um auf meine im Rollstuhl sitzende Freundin B. zu pinkeln. Mit einem Aufschrei und einer klaren Beinbewegung konnten wir ihn davon abbringen, die Tat zu vollenden. Ein Nazi in der S-Bahn hat scheinbar sein Tat ausführen können. Es ging durch alle Medien und er ist Teil der -ida-Bewegungen. ( http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/fremdenfeindlichkeit-in-der-ringbahn-in-berlin-fluechtiger-s-bahn-pinkler-in-haft/12537318.html ) Solche Taten sind Menschen verachtend. Doch leider ist Menschenverachtung gesellschaftliche Realität, da der Profit über dem Menschen steht.

Daran wird sich erst dann etwas ändern, wenn sich das gesellschaftliche Kräfteverhältnis zugunsten egalitärer, humanistischer und lebensbejahender Agenzien verschoben hat.
Leider muss ich jedoch konstatieren, dass die patriarchale Gewalt in Form des Krieges täglich zunimmt. Patriarchat ist eben nicht nur Sexismus, Patriarchat ist auch Raub- und Massenmord an allen Geschlechtern. UND: Die patriarchale Militärmaschinerie überrollt diesen Planeten und ist die Ursache für die sogenannte "Flüchtlingskrise".

#kölnhbf

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-angriffe-von-koeln-waeren-sie-nur-nicht-so-dumm-14004681-p3.html