Unsere Datenschutzrichtlinien haben sich geändert. Die aktuelle Version finden Sie hier

We have updated our privacy terms. Please review the current version here

Diese Website nutzt Cookies um Inhalte zu personalisieren, Zugriffe zu analysieren und Dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen. mehr erfahren

This website uses cookies to personalize contents, track site usage and ensure you get the best experience on our website. learn more

Pulp-Kultur.

Gerade die Ernsthaftigkeit, mit der sich viele junge US-Autoren (begünstigt durch die neuen, unkomplizierten Publikationsmöglichkeiten des Ebook-Marktes) “schräger” oder für bornierte Literaturliebhaber gar “kindischer” Themen annehmen, hat ihren Grund in der Unverkrampftheit, mit der Amerika überhaupt mit seiner Trashkultur umgeht. Dazu muss ich an dieser Stelle ein wenig ausholen, weil es da etwas gibt, auf das ich als Europäer total neidisch bin: auf die reichhaltige Historie von Pulp-Magazinen nämlich. Denn etwas Vergleichbares hat es bei uns kaum jemals gegeben. Klar, schon immer Heftromane, aber an die verrückte Fantasie der Amerikaner kam da niemals jemand heran. Dafür ist die deutschsprachige Kultur, seien wir ehrlich, viel zu spießbürgerlich, zu miefig, zu schwerfällig und viel zu sehr von ihrer eigenen Wichtigkeit überzeugt.

Heftromane