Puppenhorror

Als Maggie in „The Walking Dead“ ist Lauren Cohan ja Horror gewohnt. Statt mit den üblichen Walkers kriegt sie es hier aber mit einem Gegner der unbeweglicheren Sorte zu tun. Als US-Girl Greta erhält sie den Auftrag, in einer englischen Villa auf den kleinen Brahms aufzupassen. Grotesker, kleiner Haken: Der „Junge“ ist eine lebensgroße Puppe, die den Eltern als Ersatz für ihren toten Sohn dient. Und die bestehen darauf, dass die Babysitterin dem Kleinen vorliest, Äpfelchen schneidet und niemals sein fieses Porzellangesicht bedeckt. Denn sonst kann Brahms sehr sehr böse werden...

Spätestens seit „The Conjuring“ und „Annabelle“ wissen wir ja, wie gruselig Puppen sein können, und Brahm ist schon ziemlich befremdlich. Auf sein Konto geht der eine oder andere gute Schockmoment, auch Lauren Cohan macht ihre Sache gut. Während man im ersten Teil mit Greta mitschaudert, -rätselt und sich über die eine oder andere überraschende Wendung freut, verliert der Puppenhorror am Ende allerdings an Glaubwürdigkeit. Sieht man über das hanebüchene Finale mal hinweg, ist „The Boy“ aber ein ganz solides Schockerchen für den kleinen Horror zwischendurch.

The Boy, Horror

http://www.filmstarts.de/kritiken/235019.html

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