R.I.P., Oliver Sacks

Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Comment oder vielmehr die Antwort auf meinen Comment von gestern beginnen soll.
Vielleicht mit der Frage, wieso ich beim Einpacken für den Kurzurlaub vor einigen Tagen gerade Oliver Sacks in die Hand nahm, wieso ich gerade dieses Buch wieder zu lesen begonnen hab, als ich im Stau stand? Wieso gerade er mir am Abend dann einfiel, als ich etwas schreiben wollte? Nicht, dass ich eine spirituelle Ader hätte, aber es ist einfach ein komisches Gefühl, etwa 10 Stunden, nachdem ich mich intensiv mit einem Menschen beschäftigt habe, von seinem Tod zu erfahren.
Die Stunden, in denen meine Zeilen entstanden sind, waren die letzten Stunden von Oliver Sacks und ich weiß, er war 82 und sehr krank, aber es trifft mich sehr, dass es diesen genialen Menschen nun einfach nicht mehr gibt.
Für mich ist es nur noch ein Grund, mich nochmal in seine besten Werke zu vertiefen und seine Geschichten wieder zu erleben.
R.I.P.

Oliver Sacks

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