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Re: Coming of Age

Ich kann Juliane nur zustimmen: Es gibt wenige literarische Gattungen, die mich so an ein Buch fesseln können wie „Coming of Age“. Ausschlaggebend ist vermutlich die Faszination, ein Lebens- und Jugendgefühl verschiedener Zeiten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu verfolgen – also ein fast schon voyeuristisches Interesse. So habe ich mich zumindest gefühlt, als ich zum ersten Mal das Debütwerk eines meiner favorisierten Autoren las, „Less Than Zero“ von Bret Easton Ellis.

Ein ausgesprochener Klassiker des Genres ist J.D. Salingers „The Catcher in the Rye“ von 1951, das allerdings durch ausgiebige Verwurstung im Schulunterricht etwas von dem Status eingebüßt hat, den es haben sollte.

Auch das Lob für „Tschick“ unterstütze ich voll. Dieses Buch wurde mir geradezu aufgedrängt von meiner Ex-Chefin, rund fünfzig Jahre alt und eher Kind der 70er als der 80er, die sich in dem Buch emotional mindestens so gut aufgehoben fühlte wie ich – das muss ein Autor oder eine Autorin erst einmal schaffen!

Nicht nur in der Literatur ist „Coming of Age“ vertreten, auch im Kino sorgte das Genre für einige der beliebtesten und „kultigsten“ Filme, da sich oft ganze Generationen in den Wirrungen und Konflikten ihrer Teenager-Jahre bestätigt fühlen. Absolute must-see-Beispiele sind hier „American Graffiti“ (1973) – Regisseur George Lucas, bevor er mit „Star Wars“ in andere Sphären abhob – und „Breakfast Club“ (1985) von 80er-Teenmovie-Mastermind John Hughes.

Coming of Age