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Recherchieren im digitalen Zeitalter

Früher einmal, als es noch nicht die Möglichkeit gab, jederzeit im Netz nachzusehen, da war es vielen Lesern und Leserinnen egal, wenn ein Detail in einem belletristischen Buch nicht ganz stimmte. Heute sieht das anders aus, denn das Publikum ist kritisch und sammelt im Netz Fehler aus Büchern wie andere Schmetterlinge. Klar, viele verlieren sich dabei in Details. Ich habe einmal einen Hinweis auf einen Fehler gesehen, der kritisch anmerkte, dass es an dem im Buch beschriebenen Zeitpunkt an jenem Ort gar nicht geschneit hat, wie es im Buch beschrieben war. Dazu ist nur zu sagen: Es gibt Schlimmeres.

Selbstverständlich ist es heute für viele Autoren, Fakten im Netz zu recherchieren. Von wann bis wann wurde das im Buch genannte Auto tatsächlich hergestellt, wie lange leben Eidechsen und wie groß ist ein Kind im Alter von sieben Jahren?
Schwieriger zu recherchieren ist jedoch spezifischeres Wissen, das zum Beispiel bestimmte Berufe, Orte, Hobbys, Szenen und Abläufe betrifft. Wie findet man raus, welche Dinge ein Pilot einer bestimmten Airline im Cockpit erledigt, bevor er startet? Oder wie lange die Wohnung eines Mordopfers versiegelt bleibt, bevor sie gereinigt wird? Oder ob in Norddeutschland am Pfingstsonntag um 7 Uhr Kirchenglocken läuten?

Für diese und ähnliche Fragen gibt es eine Facebook-Gruppe namens "Recherche-Pool für Autoren", die sich seit dem Tag ihrer Gründung vor einigen Monaten in ihrer Größe um den Faktor 70 vervielfacht hat. Ich hätte, als ich der Gruppe beigetreten bin, niemals gedacht, dass einmal so ein Quell des Austausches und des Wissens wird und ich bin immer wieder begeistert, in welchen Gebieten Menschen Fachleute sind. Viele stellen sich vor und beschreiben dann die Bereiche, in denen sie sich auskennen. Alleine dabei kann man sich oft nur wundern, wenn sich ein Autor vorstellt, dessen Fachgebiete das klassische Ballett, Leguane und Maschinenbau sind.

Recherche für Autoren

https://www.facebook.com/groups/Recherche.Pool/?fref=ts