Unsere Datenschutzrichtlinien haben sich geändert. Die aktuelle Version finden Sie hier

We have updated our privacy terms. Please review the current version here

Diese Website nutzt Cookies um Inhalte zu personalisieren, Zugriffe zu analysieren und Dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen. mehr erfahren

This website uses cookies to personalize contents, track site usage and ensure you get the best experience on our website. learn more

Ronin: Kill Bill zum Spielen

1000 bewaffnete Anzugträger, fünf böse Oberwatze und ein Katana-Killer mit Motorrad-Helm: Das PC-Indie-Schleichspiel "Ronin" verbeugt sich mehr als deutlich vor "Kill Bill". Doch während Quentin Tarantino auf pfeilschnelle Action setzt, macht Alleinentwickler Thomas Waclawek das genaue Gegenteil: Die blutigen Kämpfe in den kurzen, optisch stark reduzierten Levels verlaufen nämlich wie im Rollenspiel rundenbasiert. Entdeckt, hüpft der Held per Zielpunktbogen genau ein Mal in Deckung an die Decke – dann ist der Feind am Zug. Und lauern gleich mehrere, überdenkt man jeden Zug taktisch klug. Zusätzliche Spieletiefe bringen freischaltbare Gadgets wie der Greifhaken oder ein äußerst praktischer Köder. All das motiviert anfangs enorm – nicht zuletzt durch die optionalen Ziele und den loungig-treibenden "Hotline Miami"-Soundtrack. Leider geht "Ronin" aufgrund fehlender Abwechslung und Geschichte sowie den allzu ähnlichen Missionen bald die Puste aus, während die gewöhnungsbedürftige, etwas träge Steuerung ungeübte Spieler frustet. Einen Blick wert ist der ungewöhnliche Genre-und-Style-Hybrid aber allemal.

Ronin

http://store.steampowered.com/app/274230/