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Say Yes Dog - Plastic Love - Euphorischer Elektropopp

Wir schreiben das Jahr 2012 und ein ausverkauftes Festival. Zwei Deutsche und ein Luxemburger, die keine Karten mehr für das Fusion-Festival ergattern konnten und auf eine Idee kamen. So produzierten sie kurzerhand drei Tracks, schickten eine Demo an die Veranstalter des Festivals und wurden in das Line-up integriert.
Dabei herausgekommen sind Tracks wie „A Friend“, „Love you back“ und „Get it“, die durch mitreißende Melodien gekennzeichnet sind und die Menge zum Tanzen und Mitwippen animieren.
Seit 2013 ist es dann relativ ruhig um das Trio geworden, welche bis auf eine Hand voll Festivals zumindest keine neuen Tracks veröffentlicht haben. Ende August veröffentlichte das Trio nun ihr Debüalbum „Plastic Love“, welches neben den immer noch zum Feiern animierenden Tracks auch durch düstere und melancholische Tracks geprägt ist.
Zugegebenermaßen darf der Fokus beim Hören des Albums nicht auf den Sinngehalt der Texte gelegt werden, sondern vielmehr auf die mit Hall unterlegten Synthieklänge und die mitreißenden Basslinien und Beats. Denn die sind neben einigen melancholischen düsteren Tracks immer noch ausreichend vorhanden. Das Album beginnt mit tanzbaren Grooves die zum mitwippen animieren (Talk, How, A Friend), bis es in die Melancholie des Albums zerfließt (You want my Love, Remember), und am Ende wieder zum Ursprung zurück findet (Before I Go). So ist Plastic Love ein Album für Abende mit Leichtigkeit und ist dann besonders gut, wenn die fröhlichen Klänge des Trios aus den Boxen schallen.
Ob der teilweise entstandene Hype der Berliner berechtigt ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. In Zukunft wird sich zeigen, ob die Band immer noch auf den kleinen Festivals des Landes Zuhause ist, oder ob sie in Zukunft in größeres Hallen willkommen sind. Ihr Debütalbum jedenfalls lädt schonmal zum Tanzen ein und kann größtenteils für „gute Laune“ Abende sorgen.

Say Yes Dog - Plastic Love