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Starbucks & die Zucker-Sahne Schlange

In neun von zehn Fällen, in denen ich eine Starbucks Filiale betrete, will ich den Laden am liebsten sofort wieder verlassen. Der Grund dafür ist die meist ziemlich lange Schlange vor der Kasse sowie der Pulk an Menschen dahinter, die schon bezahlt haben und auf ihre Heißgetränke warten.
Und das alles für einen Becher Sahne mit Sirup?
Wenn schon Starbucks, dann bitte für eine Tasse Kaffee. Das geht meistens auch schneller!
Zugegeben, das Zuckerzeug aus Franchise Kaffeehäusern wie Starbucks ist manchmal genau das richtige, also dann, wenn man Lust hat auf etwas Süßes und eben nicht auf einen Kaffee. Obwohl der Kaffee ohne Milchschaum und klebrige Zuckercreme dort meist nicht das höchste der Gefühle ist, ist er immer noch das beste, was man dort bestellen kann.

Die Schlange vor der Starbucks Kasse und der Pulk an Menschen unmittelbar dahinter ist zu nahezu vollständig eine Zucker-Sahne Schlange.
Sprich sie besteht aus Leuten, die auf aufgeschäumte Café Lattes oder auf eis- und milchverdünnte Espresso mit Strohalm warten.
Egal ob zum Mitnehmen oder für den Genuss im Ohrensessel, wer bei Starbucks in „Spezialgetränk“ möchte, muss in der Regel Zeit mitbringen.
Zudem sind diese Getränke alles andere als günstig. Der beliebte Caramell Macchiato in groß, liegt aktuell bei 4,80 Euro.
Nein, es spricht nichts dagegen sich auch mal einen Frappuchino mit jeder Menge Milchschaum und Apfel-Zimt Sirup oben drauf zu bestellen. Man sollte sich allerdings vor dem Betreten eines Starbucks fragen, warum man eigentlich gekommen ist, wegen etwas Süßem oder einer Tasse Kaffee.
Denn wer hat sich nicht schonmal dabei ertappt, mit authentischer Kaffee-Lust dort hineinzukommen und letzten Endes den Kalorienhöhepunkt des Tages aus seinem Becher zu schlürfen.
Wer bei Starbucks einen einfachen Filterkaffee bestellt, kommt meiner Meinung nach immer noch am besten weg. Zwar sollte man sich deswegen nicht vordrängeln, doch man wird sich wundern wie schnell man dann manchmal doch zu seinem Getränk kommt.

Neulich in der Warteschlange habe ich das wieder gemerkt. Die Drei Leute vor mit bestellten alle irgendwas mit Milchschaum, und landeten dann schnell im Wartepulk. Den Filterkaffee hat man in der Regel sofort nach der Bestellung in der Hand.
Bei besagtem Aufenthalt wurde ich sogar noch angesprochen, bevor ich eigentlich an der Reihe gewesen wäre. Die Leute hinter Kasse sind anscheinend dankbar für jeden der schnell abgefertigt ist.
Preislich geht der große Filterkaffee verglichen mit dem Rest des Angebotes sogar in Ordnung. Für 2,90 Euro bekommt man einen soliden Kaffee, der zwar keine Aroma-Obsession darstellt, aber durchaus trinkbar ist.

Für mich gibt es wenig Gründe mir bei Starbucks einen Kaffee zu mitnehmen zu bestellen, den bekomme ich in ähnlicher Qualität überall auf der Straße. Wenn ich dort etwas bestelle, dann habe ich Lust auf das Ambiente im Sitzbereich einer Filiale.
Dafür muss man aber keine überteuerte Süßigkeit bestellen, die genau genommen, mit Kaffee auch nicht mehr all zuviel gemein hat.
Es macht Sinn, der Versuchung nach Karamellsirup zu widerstehen, den Wartepulk links liegen zu lassen und einfach nur einen Kaffee zu trinken.

Starbucks