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Stranger than Fiction

Harold Crick, ein in seiner zwanghaften Durchschnittlichkeit schon wieder einzigartiger Finanzbeamter mit einem autistischen Tick für Zahlen, lebt sein in feste Regeln gegossenes Leben streng nach der Uhr. Nach seiner Armbanduhr, um genau zu sein. Diese Armbanduhr wird im Laufe des Films mehrmals eine wichtige Rolle spielen. Klingt langweilig? Ist es aber nicht. Versprochen!

Stranger than Fiction (deutscher Titel "Schräger als Fiktion") nimmt schnell Fahrt auf und katapultiert den Zuschauer in eine wirklich ungewöhnliche und spannende Mischung aus Komödie, Thriller, Tragödie und Liebesgeschichte. Eine tolle Story, wundervolle Bilder, großartige Schauspieler (u. A. Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Emma Thompson und Dustin Hoffman), überraschende Wendungen und witzige Effekte machen den 2006 erschienenen Film zu erstklassiger Unterhaltung.

Zum Inhalt nur soviel: Eines Morgens beginnt Harold Crick jene seltsame Frauenstimme zu hören, die minutiös seine einzelnen Handlungen beschreibt. Die Stimme kommt und geht, macht Voraussagen, die immer eintreffen, und Harold zunehmend wahnsinnig. Über eine Psychiaterin ("Schizophrenie, Sie sollten Medikamente nehmen.") führt seine Suche ihn zu einem verschrobenen Literaturprofessor, der schließlich die richtige Diagnose stellt: Harold Crick ist die Hauptfigur in einem Buch, das noch nicht zu Ende geschrieben ist. Doch wer schreibt dieses Buch? Dummerweise eine exzentrische Bestsellerautorin, deren Helden am Ende ihrer Bücher grundsätzlich sterben. Harold will aber natürlich nicht sterben und beginnt um sein Leben zu kämpfen.

Ob der langweilige Steuerprüfer überlebt, verrate ich nicht. Auch nicht, was sonst noch passiert. Aber Stranger than Fiction ist ein intelligent gemachter Film und bleibt bis zum Schluss spannend. Ich habe ihn schon mehrfach an Freunde verliehen oder verschenkt, und alle waren begeistert. Es sollte mich daher sehr wundern, wenn es euch mit diesem meiner Lieblingsfilme anders erginge.

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