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Unknown User: Wir müssen reden

Nach dem Post-Bullying-Selbstmord einer Highschool-Freundin treffen sich sechs unsympathische Teenies zum munter-gehässigen Skype-Video-Chat. Der digitale Spaß endet, als sich ein anonymer siebter User in die Konferenz schaltet und die falschen Freunde mit Fake-Posts und fiesen Fotos gegeneinander aufhetzt – unter dem Account der Verstorbenen. Echter Geist oder nur talentierter Hacker? Die Charaktere sind hohl, die Gore-Szenen deplatziert, auch als Mediensatire ist "Unknown User" einfach zu plump. Dafür faszinieren Grundidee und handwerkliche Umsetzung: Das Auf-engstem-Raum-Prinzip von "Buried" oder "No Turning Back" bricht Regisseur Levan Gabriadze noch weiter herunter – auf den Screen von Hauptfigur Blaire. Fenster- und Tab-Wechsel ersetzen den Schnitt, Immersion statt Klaustrophobie ist das Ziel. Interessant: Jede Aktion Blaires spiegelt ihre Absichten und Gefühle wider, die Tipp-Korrektur Hinterlist, der Nebenbei-Klick auf Spotify Desinteresse. Leider stört ein banales wie vorhersehbares Ende den spannenden und innovativen Psychothriller.

Unknown User

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