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Vaseline hilft!

An der Tür zum Büro meines Chefs hängt neuerdings ein Zettel mit einem Zitat von Steve Jobs: "Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust.". Im unteren Lohn-Segment, dort, wo man mit zwei Tischlerhänden den Netto-Stundenlohn noch problemlos zusammengezählt bekommt, lernt man so, dass Liebe eine Kunst sein muss, die offensichtlich viel mit Uneitelkeit und Selbstaufgabe zu tun hat. Egal wieviel dein Job dir an Lebenszeit, Kraft und Substanz abverlangt, wie sehr er dich auf Dauer nervlich zerrüttet und wie wenig er dir dafür letztendlich zurückgibt, Liebe ist das Zauberwort. Liebe was du tust, dann tust du was du liebst! Liebe ist nicht etwa eine Reaktion, eine Konsequenz rosigerer Umstände, oder ähnlich nutzlosem Schwachsinn aus der Welt der Gefühlsduselei, nein nein! Sie ist der Wischmob in deinem Kopf, die Brechstange für die vom Pharao erwünschte Geisteshaltung und Einstellung zur Maloche. Upsi, habe ich "Maloche" geschrieben? Natürlich meinte ich mehr so etwas wie "Maßnahme zur effektiven Verminderung obsoleter Lebensfreude." Lieben muss man wollen! Wer einen Grund zu lieben braucht ist doch nur faul. Lieben sollte ein Akt unmenschlichen Wollens sein. Kleiner Tipp: Hasse dich selbst genug, dann liebt es sich in der Hinsicht gleich viel leichter. Und den Kopf immer schön mit Vaseline einschmieren!
"Der einzige Weg großartige Arbeit abgeliefert zu bekommen, ist seine Angestellten zu lieben." Ach, das ist doch für Pussies!

Arbeitsplatz

https://youtu.be/lOzgz1Ddmz8