WWW war gestern.

Früher war es eine Selbstverständlichkeit, dass jede Website mit „www.“ anfing. Das universelle Präfix des World Wide Web gehörte einfach dazu. Mittlerweile sind die 1990er vorbei und die Zeiten haben sich geändert: Inzwischen sind für uns alle – bewusst oder unbewusst – ganz andere Dinge bei einer Website-URL entscheidend. Sie sagen z.B. etwas darüber aus, wie sicher die Daten sind, die wir auf einer Website preisgeben (http vs. https). Sie enthalten Informationen über die Spracheinstellung (z.B. de.pinterest.com) oder sie stellen eine Subdomain dar, die mehr Auskunft über den Inhalt der Seite gibt (meine.deutsche-bank.de).
Dass wir uns im WWW bewegen, weiß hingegen mittlerweile jeder. Das „www.“ ist daher überflüssig geworden. Denn auch bei Web-URLs gilt: Alles muss raus, was keinen Mehrwert bringt!

Man könnte nun einwenden, dass es doch schon längst egal ist, was man in die Adresszeile des Browsers eingibt: Mobile Browser zeigen das „www“ ohnehin kaum mehr an. Und wenn es der Seitenbetreiber nicht ganz blöd anstellt, kommt man immer ans richtige Ziel. Da kann man sich auch gerne 2, 3 mal vertippen – bei Bedarf sucht Google einem dann schon das richtige raus.
Nein, beim Verzicht auf das redundante „www.“ geht es vorrangig um eine zeitgemäße Erscheinung und darum, ein Statement zu setzen. Moderne, marktbeherrschende Player machen schon lange vor, dass sie kein „www.“ mehr brauchen: https://twitter.com, https://instagram.com, https://soundcloud.com…, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nur www.facebook.com bleibt hartnäckig beim alten Look, und auch das hat eine gewisse Aussagekraft.

Wir haben uns jedenfalls entschieden, das „www.“ ab heute endgültig aus unserer Zeitrechnung zu verbannen: https://whicee.com – kurz und klar!
Google möge es uns verzeihen, URL-Änderungen sieht der Algorithmus ja nicht gerade gerne. Aber auch er wird sich daran gewöhnen.

whicee

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