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Warum Akif Pirincci schweigen sollte

Akif Pirincci beklagt sich darüber, man wolle ihn mit Klagen mundtot machen und habe ihn seitens seiner Verlage jeder Möglichkeit beraubt, sich zu Wort zu melden. In der Sache hat er auch nicht unrecht. Allerdings bin ich der Meinung, dass es tatsächlich eine gute Sache wäre, wenn er einfach mal den Rand halten würde. Mit seinem unsäglichen Stil und seiner polemischen Art trägt er dazu bei, jede lösungsorientierte gesellschaftliche Diskussion hinsichtlich der Flüchtlingskrise abzuwürgen. Mit seiner Einladung als Redner haben auch die Organisatoren der Pegida-Demonstrationen schlussendlich gezeigt, dass ihnen im Grunde nur an dumpfem Populismus gelegen ist. Seine Äußerungen liefern zudem den Populisten von links die heiß begehrte Gelegenheit, mit lautem Halali Jagd auf Nazis, oder was sie dafür halten, zu machen und ihrerseits vom Thema abzulenken und jeden, der wirkliche Besorgnis angesichts des Zustroms der Flüchtlinge artikuliert, ebenfalls mundtot zu machen. Ergebnis ist eine tiefgreifene Polarisierung des öffentlichen Diskurses, wodurch die gemeinsame Suche nach einer Lösung der Flüchtlingskrise immer schwieriger wird. Es ist weder zielführend, weiterhin die bunte Gesellschaft zu beschwören und dabei die Augen vor der Realität zu verschließen, noch macht es Sinn, hysterisch die Angst auf angenommenermaßen marodierende Moslemhorden zu schüren und auf die Regierenden zu zeigen und diese als Schuldige der Krise zu benennen. Frau Merkel, Herr Gabriel und Herr Gabriel haben durchaus begriffen, dass es notwendig ist, Maßnahmen zu ergreifen, um die Flüchtlingskrise nachhaltig in Griff zu kriegen. Hierbei gilt es sie zu unterstützen, und Sachlichkeit und Besonnenheit wäre angebracht. Populistisches Schlachtgeschrei von beiden Seiten ist hingegen das Schlimmste, was in der derzeitigen Lage passieren kann.

Pegida