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Wenn Lesen heilt.

Es ist wieder mal ein Wochende, draußen regnet es. Abgesehen von den paar Wahnsinnigen, die stur und unbeeindruckt von der Kälte und Unfreundlichkeit des Wetters ihre Kinderwagen über die Straße schieben oder ihrer Joggingsucht Genüge tun, bleibt wohl jeder zuhause und genießt die freien Stunden. Da ist es doch am besten, gleich im Bett zu bleiben. Oder, noch besser, dieses nach einem frugalen Brunch wieder aufzusuchen. Da riecht es nämlich gut, das Bettzeug ist weich, noch ein bisschen aufgewärmt von der Nacht zuvor und schmiegt sich wie ein guter Freund an den Körper; im Schein der Nachttischlampe, die man wegen des grauen Lichts angemacht hat, nimmt man sich sein Lieblingsbuch vor, schlägt die Seiten auf und verschwindet in seiner bevorzugten Welt. Es gibt natürlich unzählige Variationen dieses geheiligten Akts – man könnte im Bett auch seine Lieblingscomics auftürmen, den Sprösslingen was vorlesen und mit ihnen gemeinsam das heilsame Paradies der Kindheit besuchen oder sich mit seinem Partner gemeinsam in die Laken kuscheln. Wichtig ist nur, dass man es ganz bewusst tut – sich wenigstens ein bisschen in das schöne, heilende Land der Phantasie zurückzuziehen ist nämlich enorm wichtig in diesen schrecklichen Zeiten, finde ich.

Lesen

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