Unsere Datenschutzrichtlinien haben sich geändert. Die aktuelle Version finden Sie hier

We have updated our privacy terms. Please review the current version here

Diese Website nutzt Cookies um Inhalte zu personalisieren, Zugriffe zu analysieren und Dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen. mehr erfahren

This website uses cookies to personalize contents, track site usage and ensure you get the best experience on our website. learn more

"Wichtig ist, dass der Film gut ist."

„Wichtig ist, dass der Film gut ist“, so bringt Produzent Kevin Feige die Philosophie der Marvel-Studios, wo ja u.a. auch die Avengers herkommen, auf den Punkt. Ob dieser neueste Teil des großen Heldenfilm-Universums den Anspruch erfüllt, ist sicher auch Geschmackssache. Ja, die 3D-Ameisenperspektive macht schon einiges her, eine zackige Inszenierung und nette Gags sorgen für solide Unterhaltung.
Aber Superhelden sind für mich immer dann interessant, wenn sie irgendeine persönliche Entwicklung durchmachen, während sie in ihre Kostüme hineinwachsen. Bei Ant-Man ist davon unter dem ganzen 3D-Brimborium nicht viel zu erkennen. Paul Rudd („Anchorman“) spart sich sein Charisma wahrscheinlich für facettenreichere Figuren auf, Michael Douglas als genialer Ameisenanzug-Entwickler Pym wirkt blass und unterfordert. Etwas nervig auch die lauwarme Lovestory zwischen Ant-Man und Pyms Tochter Hope (Evangeline Lilly, „Lost“). Und die Botschaft des Ganzen: Es kommt nicht auf die Größe an, du kannst sein, was immer du sein willst.
Aber es gibt ja so Tage, da will man auch gar nicht mehr hören.

Ant-Man

https://www.youtube.com/watch?v=6lm_qNJV-sM