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Wiederholungsschleife

Mal ehrlich, Terrence Malick dreht doch eigentlich seit Jahren immer wieder den selben Film. Ob es nun „The New World“, „Tree of Life“ oder zuletzt „To The Wonder“ ist, ob Dschungel, Texas oder Oklahoma – die Suche nach dem Sinn des Lebens treibt seine Figuren und wohl auch ihn voran. Sein kreativer Frühling mit für seine Verhältnisse phänomenalen drei Filmen in vier Jahren ist wohl auch damit zu begründen, dass er im Grunde immer wieder die gleiche Geschichte erzählt.
Nun findet er in Hollywood den perfekten Hintergrund für seine Sinnsuche und lässt Christian Bale als Drehbuchautor Rick orientierungslos durch ein Meer aus Glamour und Partys driften, eine leere Welt aus Worthülsen und schönem Schein. Wie bei Malick gewohnt, bekommen wir dabei selten eine gerade Szene mit geradlinigen Dialogen serviert. Reflexionen in gehauchten Off-Monologen sind auch hier allgegenwärtig. Das kann einen zum Wahnsinn treiben und nicht Wenige werden Malicks Filme als prätentiöse Kunstkacke abtun.
Aber wie auch hier wieder die Kamera von Emmanuel Lubezki Champagnertrunken durch die Szenerie gleitet, der betörende Score von Arvo Pärt, Claude Debussy, Biosphere und Burial immer wieder den Saal einnimmt und der audio-visuelle Rausch all jene mitreißt, die es zulassen – ist einzigartig. Mal sehen, wohin die Reise als nächstes geht.

Knight of Cups