Unsere Datenschutzrichtlinien haben sich geändert. Die aktuelle Version finden Sie hier

We have updated our privacy terms. Please review the current version here

Diese Website nutzt Cookies um Inhalte zu personalisieren, Zugriffe zu analysieren und Dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen. mehr erfahren

This website uses cookies to personalize contents, track site usage and ensure you get the best experience on our website. learn more

Zwiespältiger Dokumentarfilm

Eine öffentliche Hinrichtung im Blitzlichtgewitter: Gnadenlos ergötzte sich das Publikum am Untergang der Amy Winehouse. Asif Kapadias Dokumentarfilm über ihr viel zu kurzes Leben offenbart ein hässliches Bild menschlicher Verhaltensweisen. Dabei ist „Amy“ ist eine recht geradlinige Chronologie des Auf- und jähen Abstiegs der Jazzsängerin. Kapadia verfügt über eine umfangreiche Menge an Archivmaterial, darunter private Aufnahmen aus der Kindheit und Aufzeichnungen der ersten Auftritte in meist mittelprächtiger Bildqualität, die er mit offenen Interviews mit Freunden, Partnern, Plattenbossen und Wegbegleitern unterlegt. So entsteht ein facettenreiches Bild einer verletzlichen, jungen Frau, die zum Opfer der skandalgierigen Medien wurde. Allerdings sind die Bilder, die Kapadia dafür nutzt, leider auf die selbe verwerfliche Art und Weise entstanden, die er in seinem Dokumentarfilm eigentlich anprangert.

Amy