#BoycottStarbucks - die heuchelei der nationalkonservativen

unter dem hashtag #boycottstarbucks konnte man heute mal wieder die geballte verblendung us-amerikanischer trump-wähler bewundern, bis einem das kotzen kam. der us-kaffee-konzern hatte angekündigt, in den nächsten 5 jahren 10.000 flüchtlinge einzustellen, und die nationalkonservative fraktion lief erwartungsgemäß sturm. wie kann man es wagen, jobs für geflüchtete zu schaffen, anstatt bio-amerikanische (ha ha) kriegsveteranen und obdachlose einzustellen? - eine kritik, die man in ähnlicher weise ja auch hierzulande seit dem ideologischen siegeszug von afd und konsorten des öfteren vernommen hat, ausgerechnet von leuten, die sich bislang eher einen scheissdreck für die „armen arbeitslosen“ interessiert haben (ebenso wenig für frauenrechte o.ä., was auf einem anderen, aber verwandten blatt steht). sorry, aber wer versucht, in derlei scheinargumentationen die ärmsten gegen die armen auszuspielen, stellt sich vor allem selbst ein armutszeugnis aus. ganz im gegensatz zu starbucks: starke aktion, der hoffentlich weitere große unternehmen folgen werden. und auch guter kaffee, übrigens.

Starbucks

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/nach-einreise-verbot-starbucks-will-fluechtlinge-einstellen-14795437.html